Das Denkfabrikat Das Denkfabrikat http://www.denkfabrikat.net/style/menu/df_logo.png http://www.denkfabrikat.net Wir publizieren ehrliche Worte für eine kritische Leserschaft http://www.denkfabrikat.net ICH UND ICH // VON ELSE LASKER-SCHÜLER [Zum Artikel] Die jüdische Dichterin Else Lasker-Schüler verbringt das Ende ihres Lebens in Bitterkeit und Armut im Exil in Jerusalem. Im Angesicht des Weltkrieges schreibt sie ihr letztes Drama „Ich und Ich“. Die Handlung des Stückes wird in den Rahmen einer Inszenierung als fiktive Hauptprobe unter der Leitung von Max Reinhard gesetzt. „Der Tragödie dritter Teil“ spielt inmitten der Hölle. Faust und Mephisto, die beiden „Hälftenteile“ der Dichterin, befinden sich in vertrautem Zwiegespräch: Faust verzweifelt über die Vorgänge auf Erden, er weiß nicht mehr ob es Gott noch gibt. Auf sein Nachfragen hin erwidert Mephisto bloß: „ich weiß nichts sicheres davon“... Kann es Gott geben, wenn das Böse die Welt beherrscht? Die Nationalsozialisten statten der Hölle einen Besuch ab, sie wollen die Unterwelt erobern. Mephisto demonstriert jedoch bald seine Überlegenheit und vernichtet sie allesamt; sogar das nachrückende deutsche Heer unter der Führung Adolf Hitlers muss im Höllenschlamm versinken. Faust begreift nicht, warum Mephisto die Nazis erst fördert und dann doch in den Untergang stürzt; Er versteht nicht, wie Mephisto bereit sein kann, die ganze Welt in den Abgrund zu reißen. Else Lasker-Schüler schreibt „IchundIch“ teils in Prosa, teils in Versen; sie kreiert eine lyrische Höllenfahrt: maßlos, kindlich, anarchisch, bunt. Eine Aufführung von Else Lasker-Schülers letztem Drama, welches in den Kriegsjahren 1940/41 entstand, sollte noch lange Zeit nach Drucklegung auf sich warten lassen. Erst 1979 wurde das Stück in Düsseldorf uraufgeführt, - von Michael Gruner. Zu Beginn des Jahres 2012 inszeniert Gruner das Stück gekonnt in Wien, im Theater Nestroyhof Hamakom. Der Regisseur verwandelt das Theater Hamakom in eine apokalyptische Geisterbahn, in der sich die Zeitgenossen auf eine schwarz-bunte Reise ins Reich der Phantasie und der Geschichte begeben können. Der Zuschauer wird im Stillstand der Kunstdebatte, zu einer Fahrt durch den spukhaften Diskurs zwischen Kunst und Politik eingeladen. Die Inszenierung überzeugt nicht nur durch beachtenswerte schauspielerische Meisterleistungen, sondern auch durch das Ungleichgewicht zwischen Gut und Böse, das nach Aufhebung schreit und den Zuschauer gewiss nicht kalt lässt. Grenzen verschwimmen, Barrikaden werden niedergerissen. Harter Stoff, atemberaubend, innovativ und zeitgemäß in Szene gesetzt. Wer wagt, gewinnt. H.C. Strache sollte sich das Stück einmal ansehen! Weitere Vorstellungen: 04.02., 10.02., 11.02., 14. - 18.02. 2012 – 20:00 Uhr Theater Nestroyhof Hamakom Premiere: 24.1.2012 Autorin: ELSE LASKER-SCHÜLER Inszenierung: MICHAEL GRUNER Mit: Hans Diehl, Hans Escher, Juliane Gruner, Christian Higer, Patrick Jurowski, Max Mayerhofer, Jakob Schneider u. Eduard Wildner Bühne/Kostüm: GABRIELE STERZ Dramaturgie: SUSANNE HÖHNE Regieassistenz: MARTINA SCHMIDT Lichtgestaltung: STEFAN PFEISTLINGER Video: http://www.youtube.com/watch?v=NMJZ0_zqbPA

Gar nur besteht, ich mein die Welt, es wäre phantastisch in der Menschenphantasie? In der Menschenphantasie? (Else Lasker-Schüler)

hinzugefügt 03.02.2012 um 14:53 von klausmoped

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http://www.denkfabrikat.net/artikel/ich-und-ich-von-else-lasker-schueler
Golden Reef - Hunt [VIDEO] [LYRICS] [Zum Artikel]

Die österreichische Band Golden Reef überzeugt auf der Jagd nach fesselnder Musik in mächtigen Bildern. "Hunt" - die zweite Single aus dem aktuellen Album "wolves are not common in society nowadays" - trifft mitten ins Schwarze. Eine Freude für Aug' und Ohr, neu und frisch präsentiert.

"Hunt" written by Christoph Comper/Golden Reef After all this years Im frightend theres much more to come You are the mirror of all the things I ve done I m ready to be judged by you my love Go on, go on You really satisfied all my needs Easily you put up the heat I wanted to know but we ve gone to far I m standing at the corner waiting for the storm to begin No I aint expected this After all this years Not a word not a glimpse of fear Hunt me, hope u will stop by time, I enjoyed it, that's something I cant deny, You cant control, this situation is your fall

VIDEO - HUNT
Video | Gabriel Hyden
Actor | Patricia Viertler
Make Up | Claudia Gmeiner
Production & Organisation | stuard
Song "HUNT" by Golden Reef

hinzugefügt 01.02.2012 um 01:15 von klausmoped

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Krankheit Kapitalismus [Zum Artikel] Kapitalisten, das sind Menschen, die mehr an Geld und materiellen Ressourcen anhäufen, als ihre grundsätzlichen Bedürfnisse es verlangen. Die Krankheit bricht dann aus, wenn der eigene Leistungs- und Geltungsdrang ihr eigenes Leben, oder das anderer Menschen beeinträchtigt.
Simpel vergleichbar ist dieses Verhalten mit dem eines so genannten "Camper" bei Computerspielen. Camper sind Spieler, die den einzigen Reiz am Spiel in der Vermehrung ihrer Punkte (stats) finden und nicht wirklich am Vorangehen des Spiels interessiert sind, zumindest nichts dazu beitragen, sowie weder Sympathien vom eigenen Team als auch nicht vom gegnerischen ernten. Sie warten bis sie das optimale Equipment für ihre Vorgehensweise beisammen haben (in reallife wären das wohl Gesetze und eben möglichst viel Kapital) und dann wird auf das Spiel und die restlichen Mitspieler gehörig geschissen.
Trotzdem kann man keine stichhaltige Argumentation gegen diesen Camper-Typus anbringen, da es das Spiel an sich nicht verbietet sich so zu verhalten. In diesem Falle wäre wohl eine Änderung der Regeln (wie sie auf manchen Servern zu finden war) auf dem Grundsatz des Besten für alle: man darf einfach nicht länger an einem Ort verharren als einen bestimmten Zeitraum (in reallife nicht mehr horten, als man braucht, damit auch für andere genug bleibt). Ist der Camper geskillt (in reallife: soft skills) wird er trotzdem am Server bleiben.In diesem Sinne: Fair Play!



hinzugefügt 25.01.2012 um 11:14 von martintelex

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Der Eindimensionale Mensch [Zum Artikel] Neues von unserem Vorzeige-Liveact!
  Latest tracks by Christian Eisn


 

Ab sofort könnt ihr auch die brandneue Fanpage Der Eindimensionale Mensch auf Facebook liken und teilen. Spread the word!

hinzugefügt 18.01.2012 um 16:19 von klausmoped

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A Sonntag [Zum Artikel] I was nima recht wann i heid aufgstandn bin. Schätz es woa so gegen 11.00 vormittags. Seit a poa Tog bin i do auf Facebook auf so a Veranstaltung aufmerksam worn. http://www.facebook.com/events/329379650424436/
15J Global Change - Empört Euch!
Keine Ahnung was das bedeuten soll. Hm. Da Herr Düringer haltet a Rede. Hm. Irgendwas mit dem Wort 'Wutbürger' is ma da ins Gedächtnis gerufen worn. Keine Ahnung was gmand woa damit. Wut. Wütend fühl i mi ned. Kann i mi ned wirklich damit identifizieren. Mir geht's eigentlich recht guad. Würd des als ausgeglichen bezeichnen. Aber irgendwas is dran an dem Wort. Wut. Warum wütend sein? Hab i ma dacht, des horch i ma moi live an. Die Sonne hat einagschienen beim aufsteh. A weng liegen bleiben, wachkuscheln, Frühstück machen, Zähneputzen, Gsicht waschen, frühstücken, facebooken, Musik hern, informieren, a poa Leid kontaktieren obs leicht heid am Stephansplatz schaun, mit wenig Erfolg weil Prüfungszeit und fertig vom Wochenende. Kennt ma eh. Oba i hob ma dacht, i schau do hin. Irgendwas zwielichtiges is auf da Veranstaltungsseitn gstandn auf Facebook. Wuascht. Einfoch amoi higeh. Hab ja nix zu tun heid zum Glück sonst. Najo, Bewerbungen soitat i schreiben. Hm. Auf jeden Fall sama dann mal los gangen, ham uns beim Westbahnhof verabschiedet und los geht die Reise mit der U-Bahn (ohne Ticket, Fuck ich bin so asozial) Richtung Stephansplatz. Wenig Leute war da erste Eindruck beim Ankommen am Ort des Geschehens. Najo. Stell ma si moi am Rand und schaun si des ganze an. Kommt der Herr HÖRMANN und haltet a Rede. I wor am Anfang skeptisch. Wichtige Themen über die der da redet. Und auf a Art und Weise, die so friedlich und progressiv umakumd. Themen wie Finanzkrise, Steuern, Gerechtigkeit. Und auf amoi fallen do Wörter wie Emotionale Bildung. Und freie Bildung. Für alle. Ganz sche wichtige Themen. I glaub mir hats dann sogar a Klatschen hervorgelockt. Triff i auf amoi die Mahriah von Global2000. Lang ned gseng, rauchen mal gemeinsam. A Bier hab i a mitghabt. Voi Guad. Stiegl Paracelsus Zwickl. Gibt's ned überoi, oba bei meim Billa um die Eckn zum Beispiel. Echt guades Bier! Des Publikum anwesend an diesem schönen Sonntag (hui, olle ham den Freitag den 13. überlebt, voi guad, bestätigt wieder dass des goa ned so schlimm is, mei Freitag wor recht lustig haha. Bogi danke numoi für dieses feine Fest! Haha. Wo wor i?) ajo. a bissal kalt wor's draussen. Des hod glaubi einige Leid von der Veranstaltung abghaltn. Najo. Aber der Rest der '99%' (vo wos?) die Anwesend waren, ham alle ein nettes Lächeln auf den Lippen ghabt. A Typ hat dann auf amoi riesengroße Seifenblasen gmacht. Siagt ma a ned jeden Tag. Voi guad. Jo, musikalische Untermalung war von Kilez More (extrem geiler Sound und Inhalt) von dem i ma die CD leider ned kaufen hab kena weil i ka Kohle hab. Aber es hat gheissen wenn i erm kontaktier bekomm i die Tracks gratis. Moi schaun. Triff i auf amoi die Lisi, Steffi, Ida, den David und zwei nette Denkfabrikatler. Quaschten a bissal. Trinken Bier, Kaffee und Rauchen. Stellen si a wengal weiter aufd Seitn weil ma da besser siagt. Kommt da MARTIN BALLUCH, ein medial bekannter Tierschützer der kürzlich inhaftiert war, nach am scheisslangen Prozess aber Gerechtigkeit erfahren hat, auf die Bühne und redet. Über so Sachen wie Freiheit, vor allem Meinungsfreiheit. Und über Geschichte. Dass do amoi so a "Operation Spring" geben hod. Domois. Und diesen berüchtigten Paragraphen. Den kana so wirklich mog. §278a. Vorratsdatenspeicherung. Meinungsfreiheit. Geschichte. Tjo. Eine bewegende Rede. Wieder Musik von Kilez More. Kumd dann schlussendlich der Herr Düringer. Und fragt si erst amoi wos er do soi, weil normalerweise is er ja Schauspieler und unterhält Leute für Geld. Oba er redet jetzt zum ersten Mal auf ana soichn Veranstaltung. Fragt si wo die '99%' san (woascheinlich lernen, schlafen, daham weils so kalt is oder keine Ahnung wo). Gherd der do dazua? Wer gherdn do dazua? 'Wutbürger'. Do is des Wort. Da Herr Düringer sagt dann dass Mut viel gscheida warad. Und dass ma bei sich selbst anfangen soid. Mut darauf zu achten, was i kauf, was i denk, dass i eh kan Schaden anricht um mi herum, dass i mit olle guad auskum, versuach an Konsens zu finden. Und des ganze hat er so lustig umabracht, echt guad. Muas ma dabei gwesn sei des kann i ned erzön. Auf jeden Fall war die Stimmung bei der Veranstaltung echt guad. Und i hab ma dacht: war des jetzt politisch? Warn wir do grod politisch? Da ORF wor anwesend. Politiker ned. Kann ma politisch sei ohne Politiker nach ernara Meinung zu fragen? I man, de mochn jo die Politik. War's a Treffen von ähnlich Gesinnte? Die einfach am Sonntag beisammen san am Stephansplatz in Wien und a wengal drüber reden was grad so in der Welt passiert und was ma so machen soll und wie ma was ändern kennt dass für olle gscheida is. I rauch amoi ane und dann dua i a wengal Facebooken.

hinzugefügt 15.01.2012 um 20:19 von martintelex

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http://www.denkfabrikat.net/artikel/a-sonntag
Die vergessene Schublade [Zum Artikel] Das erste volle Jahr als Autor für das Denkfabrikat ist vorbei und es ist doch eine nicht ganz unbeträchtliche Anzahl an Beiträgen entstanden. Doch Selbstlob stinkt nicht nur, sondern verkommt geradezu zur erbärmlichsten Peinlichkeit, wenn man bedenkt, welch Haufen an Fragment gebliebener Artikel aufgrund diversester Studienangelegenheiten, Fristen, Bewerbungen, Reisen, emotionaler Tiefhänger und schlichter Unlust (wem an dieser Stelle die formulatorische Anti-Meisterleistung auffällt, die mir grad unterlaufen ist, dem schenk ich einen Lolli) in der virtuellen Schublade der Apple-Dokumenten-Ablage zum publizistischen Komposthaufen versauert ist. Heiliger Bimbam, beim Barte von Batman und Robin, da tun sich Welten auf! Doch selbst für wie Hundedreck am Straßenrand links liegen Gelassenes gilt: Ehre wem Ehre gebührt! Das Word-Dokument und der darin begonnene Text an sich können ja nichts dafür, dass ihr Schöpfer zu faul war, fertig zu schöpfen. Statt der Bilanz des Erreichten (die kann jeder Fuzzi in meinem Blog-Profil einsehen) ist es nun also Zeit, eine Bilanz des Aufgeschobenen, Versäumten, Aufgegebenen und Vergessenen zu ziehen und den angesammelten Fragmenten in diesem Artikel ihren berechtigten Platz zuzugestehen. Allerdings sind einzelne halbgare Texte durchaus etwas länger, und alle Fragmente in originalem Wortlaut auf einmal zu veröffentlichen würde bedeuten, dass irgendwann selbst der hartnäckigste Lese-Enthusiast dann doch lieber ins Kino geht. Darum sei es hier bei kurzen Zusammenfassungen der ursprünglich geplanten Inhalte belassen. Das macht zwar eigentlich nicht wirklich Sinn, aber ein Hauch von Geheimniskrämerei um persönliches geistiges Eigentum bringt schließlich Spannung und Spaß, wenn auch keine Schokolade. So oder so, in einem muss man mir schließlich Recht geben: Überraschungseier machen nicht umsonst seit Jahrzehnten Weltkarriere! GESTRANDET IN ANKARA Bereits einer der ersten geplanten Artikel sollte nicht fertiggestellt werden. An einem verregneten Sonntag Abend im Oktober 2010 wurde ich zum so genannten Patschenkino in die Wiener Cinethek Oz eingeladen. Der dort gezeigte Film war nichts anderes als Arash T. Riahis "Ein Augenblick Freiheit", meiner persönlichen Meinung nach einer der besten österreichischen Filme der letzten Jahre. Auch der Regisseur selbst ließ es sich nicht nehmen, persönlich dort zu erscheinen und nach der Projektion Rede und Antwort zu stehen. Die Einblicke, die man dadurch in die langwierige, intensive und aufwühlende Arbeit an einem so emotional mitreißend gestalteten Film bekam, waren mehr als wertvoll, brachten sie einem doch bei, mit welch unbedingtem Respekt und Verständnis man den teils erschütternden Geschichten von Schutz suchenden Flüchtlingen - so wie die Schicksale jener verfolgten Iraner und Kurden, die in diesem Film geschildert werden - vor jeder Vor(be)urteilung als Mensch zuhören muss. Ein Abend als Lehrstunde in Empathie und Menschenrecht.

DIE QUADRATUR DES QUADRATSCHÄDELS Anlässlich des österreichischen Nationalfeiertages am 26. Oktober 2010 warben die damaligen Spitzen der Regierung, Faymann und Pröll, mit einem "Tag der offenen Tür" im Bundeskanzleramt und den Ministerien. Dass dieser "Event" kurz nach der Verkündigung eines Sparpakets von äußerster familien- und universitätspolitischer Frechheit stattfand, konnte einem nur derart aufstoßen, dass man darüber in Wut ausbrechen musste. In eine anfängliche Polemik über den "administrativen" Nationalfeiertag, den sich diese Regierung keineswegs verdient hatte (eben so wenig das blau machen an diesem, indem man einfach mal das "gemeine Volk" für einen Tag die Büros der Staatsmänner durchschweifen ließ), ergoss sich so der aufgestaute Frust über den damaligen furchterregenden Status quo der politischen Landschaft Österreichs zu einer schonungslosen Abrechnung mit deren Gegebenheiten und Mechanismen. Als ich lange danach diesen Text mal wieder gelesen habe, fiel mir auf, dass er eigentlich längst fertig gewesen wäre. Warum ich ihn nie veröffentlicht habe, ist mir bis heute ein Rätsel. KRITIK EINES INTERVIEWS Grob gesagt sollte dies die kritische Analyse eines Kurzinterviews der damaligen Wissenschaftsministerin Beatrix Karl für die "Zeitung" Österreich werden. Keine Ahnung mehr, worum es darin ging, aber offensichtlich waren die Antworten (sowie die Fragen), die zu lesen mir vorzusetzen gewagt wurden, gelinde gesagt ein einziges Grauen - sonst wäre meine Analyse nicht so ausgefallen, wie sie ausgefallen ist. Zugegeben: sie wäre vielleicht nicht ganz wertfrei geworden. FRAG' DOCH DEN INGWER! Untertitel: "Magazin für politische Würze". Ein Projekt, das aus schlichtem Zeitmangel bis heute seiner Realisierung harrt, bei dem aber trotzdem nicht die Hoffnung aufgegeben werden darf, dass es das Wunder seines Erscheinens doch noch erfährt! Insofern sei nicht mehr dazu verraten. DAS VORWÄRTS GEHT'S! Dieser Artikel sollte sich damit beschäftigen, dass eigentlich nicht das Auto die logische Weiterentwicklung der Erfindung des Rades darstellt, sondern die U-Bahn. Egal, welche Luxuskarossen in Zukunft noch gebaut werden sollten und wie viele Getränkehalter man darin noch irgendwo wird unterbringen können, so eine Untergrundschlange wird einfach immer (!) tausend mal mehr Räder haben! Und außerdem repräsentiert eine U-Bahn um einiges besser den kreativen Prozess menschlicher Genialität, die hinter der Erfindung des Rades steckt, kommt hier durch das kollektive Vor- und Zurückwanken im Angesicht der Beschleunigungs- und Bremskräfte eines solchen Gefährts doch nirgendwo besser die Dialektik zwischen genialer Idee (Fortschritt) und geistiger Blockade (Rückschritt) zum Ausdruck. Wohingegen beim Auto seit Anbeginn an der Maximierung des Faulenz-Komforts gearbeitet wird. Im Endeffekt sollte dieser Essay mit einem Plädoyer dafür enden, dass Politiker hin und wieder auf Dienstwagen und Chauffeur verzichten und in der U-Bahn ihren Entscheidungen ein bisschen mehr Pep und Drive verleihen sollten. Schließlich würden durch das Wackeln unter mit Bakterien aller Art versifften Haltegriffen auch Abwehrkräfte und motorische Fähigkeiten, also generell die Fitness, ganz beträchtlich gesteigert! Da dies jedoch ein Thema von immer währender Aktualität zu sein scheint (siehe etwa den Wiener Bürgermeister) - wer weiß, vielleicht wird dieser Artikel doch einmal veröffentlicht. ARTIKEL ÜBER DIE ANTI-WKR-BALL-DEMO 2011 Weniger als die Demonstration habe ich an diesem Tag vielmehr die Randerscheinungen aufgeschnappt - zum Beispiel die Aufregung der Fahrgäste einer Straßenbahn-Garnitur der Linie 5, weil diese wegen Straßensperren nicht weiterfahren konnte. Unglaublich, welchen Argwohn man politischen Aktivisten gegenüber empfinden kann, nur weil man plötzlich die 5 Minuten zur nächsten U6-Haltestelle zu Fuß laufen muss. Im Endeffekt war es ein Ereignis purer Enttäuschung eigener demokratischer Ideale, als dass mich ein mögliches Ergebnis dieses Schreibprozesses je zufrieden stellen hätte können.

DAS WORT AUSCHWITZ Ursprünglich ein in zwei Teilen geplanter Artikel, der sich anlässlich des Besuchs eines Seminars über den Film "Nacht und Nebel", Alain Resnais Kurzfilm-Essay über die Shoah und die schrecklichen Archivbilder aus der Zeit der Befreiung der nationalsozialistischen Konzentrationslager durch die Alliierten, mit der Frage beschäftigen sollte, was es für einen Ort, eine Landschaft, eine Stadt bedeutet, nach dem Untergang des Dritten Reichs den Namen eines ehemaligen Konzentrationslagers zu tragen, und wie man - nicht nur an diesen Orten - mit jener vererbten Schuld umzugehen hat, praktisch keinem der dort umgekommenen Opfer auch nur die kleinste Geste einer würdigen Bestattung zukommen lassen zu können, sie damit vom statistischen Wert im Gefangenenbuch eines Lager-Kommandanten in den Leichnam eines Menschen zu verwandeln. Die in der Vorarbeit entwickelten Gedanken sowie die teilweise persönlich sehr belastende Recherche innerhalb des Seminars mündeten schließlich in eine 20-seitige Abschlussarbeit. Die Artikel selbst liegen seitdem auf Eis. DAS RECHT AUF MENSCHLICHKEIT Dieser Artikel wäre als lose Fortsetzung eines Berichts über die Eröffnungsgala des Internationalen Menschenrechts-Filmfestivals This Human World 2010 gedacht gewesen. Anlass dazu gab die schockierende Reaktion der Europäischen Gemeinschaft auf die befürchteten Flüchtlingsströme aus Libyen während des Krieges gegen Diktator Gaddafi sowie die Ausreisenden aus Tunesien und Ägypten nach dem Sturz der dortigen Machthaber. Wie in den damaligen Debatten versucht wurde, sich durch angedachte Deaktivierungen des Schengener Abkommens gegenseitig die zum Schwarzen Peter degradierten Asyl Suchenden zuzuschieben, anstatt ein Flüchtlings- und Asylkonzept zu entwerfen, das dem solidarischen Grundgedanken dieser Staatengemeinschaft tatsächlich gerecht und auch als legitime Unterstützung der revolutionären "Selbstheilungskräfte" der nordafrikanischen Staaten aufgefasst wird, das war schlicht eine erbärmliche Offenbarung an politischer Kleingeistigkeit. Das Alles blieb aber Gedankenspiel - geschrieben wurde an diesem Artikel nie. FRUIT BATS @ B72 - KURZKRITIK Am 7. Dezember 2011 statteten die genialen Fruit Bats dem Wiener B72 einen äußerst Glam- und Glitter-lastigen, aber nichts desto trotz irrsinnig romantischen Besuch ab. Tags darauf sollte eine Kurzkritik erscheinen. Leider hat damals der Denkfabrikat-Editor nicht funktioniert. Dann kam Weihnachten, dann Silvester, und danach hatte ich keine Lust mehr, das Ding einen Monat später noch zu veröffentlichen. KURZE NOTIZEN Eine geplante Reihe an kurzen Artikeln, die sich mit einzelnen politischen Kommentaren zu aktuellen Debatten (etwa Bildungsvolksbegehren, der Aufruf der Pfarrer-Initiative zum Ungehorsam usw.) kritisch auseinandersetzen sollten. Die erste Notiz hätte eine Analyse der Reaktionen (oder reaktionären Wortspenden) von ÖVP-Generalsekretär Hannes Rauch und FPÖ-Bildungssprecher Walter Rosenkranz zum Ausgang des Bildungsvolksbegehrens beinhalten sollen. Leider hat damals der Denkfabrikat-Editor nicht funktioniert. Dann kam Weihnachten, dann Silvester, und danach hatte ich keine Lust mehr, das Ding einen Monat später noch zu veröffentlichen. Jedoch, da es auch andere aktuelle politische Debatten gibt: was nicht ist, kann ja noch werden... Ein Motto für die Zukunft.

hinzugefügt 14.01.2012 um 20:40 von MNML_NFRMATION

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http://www.denkfabrikat.net/artikel/die-vergessene-schublade
Mad Ads - Werbung der 60er [Zum Artikel] Einst gab es Serien wie WWW (Die Witzigsten Werbespots der Welt), die bewiesen, dass Werbung auch Leichtigkeit und Witz transportieren kann und dabei den eigentlichen Verkaufszweck geschickt in den Hintergrund treten ließ. Die amerikanische Produktion "Mad Men" erzählt von der Werbebranche der 60er Jahre und vermengt dabei geschickt historische Ereignisse mit der aufstrebenden Werbewelt dieser Zeit.

Ich hatte dem Serienkonsum eigentlich abgeschworen. Zu viel Zeit nahmen die Geschichten in Anspruch, als dass ich mich konzentriert Staffel um Staffel widmen wollte. "Lost" war die letzte große Produktion die ich sah, doch selbst hier verflüchtigte sich meine Aufmerksamkeit nach der vierten Staffel. Später versuchte ich es mit "Breaking Bad", dabei kam ich nicht einmal über die erste Staffel hinaus. Die Serie ist gut, aber mir fehlte schlicht und einfach die Motivation und Ausdauer dazu.


Bild: AMC

Mit "Mad Men" ist das anders. Zu einem nicht unmerklichen Teil liegt das an den sachte eingestreuten historischen Referenzen, die eine recht glaubhafte Rahmenhandlung zum auf und ab des Werbefachmanns und Hauptcharakters Don Draper beisteuern. Angesiedelt in den frühen 60er Jahren, erlebt der Zuschauer in kleinen Dosen Ereignisse wie die das Attentat auf John F. Kennedy, die kollektive Trauer zum Tod Tod Marylin Monroes oder den Sieg von Muhammad Ali über Sonny Liston.

Dabei spart die Serie auch nicht mit gesellschaftlichen Anspielungen, wie den zu dieser Zeit klar definierten Geschlechterrollen, dem alltäglichen Sexismus und Rassismus oder dem Rauchvergnügen einer ganzen Gesellschaft. Manches Mal zeigt sich "Mad Men"plump und vorhersehbar und viele der Charaktere verharren zu lange in bloßer Oberflächlichkeit. Doch immer wieder kehrt der Fokus zurück zu den Projekten der Manhattener Werbeagentur und gibt dem Zuseher einen interessanten Einblick in die Konsumwelt der 60er. In den Momenten in denen Draper (John Hamm) dann über Verlangen, Träume und Bedürfnisse der Kunden philosophiert, liegt ein beträchtlicher Reiz der Serie. Da vermischt sich die Werbeästhetik vergangener Tage mit den eigenen Vorstellungen und Einstellungen und wird zur entlarvenden Selbstschau.

Angetrieben davon fand ich auf YouTube unzählige Werbespots aus eben dieser Zeit. Die gezeigte Auswahl konzentriert sich auf Werbung für die Jüngsten und schon alleine dadurch lässt sich einiges über das Selbstverständnis der amerikanischen Nation zu jener Zeit finden. Vieles davon wäre heute in dieser Form mit Sicherheit nicht mehr möglich.





hinzugefügt 05.01.2012 um 17:22 von reiner

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http://www.denkfabrikat.net/artikel/mad-ads-werbung-der-60er
VERWIRRT W/ DER EINDIMENSIONALE MENSCH LIVE [Zum Artikel] # Der Eindimensionale Mensch LIVE (Vienna Wasted Youth, 35 Grad, DF) # Gru (Groovekracker, Funk Food, DF) # Telex (BK2FUT, Affenzirkus, DF) # Markus Kraker (Denkfabrikat) Das Kollektiv Denkfabrikat startet am Donnerstag im Morisson Club zu Wien mit einem lauten Bassfeuerwerk ins neue Jahr. Glück und Verwirrung fürs tanzfreudige Nachtvolk, sofort befriedigend und mega exklusiv. VERWIRRT Do, 5. Jänner 2012 Morisson Club Rechte Wienzeile 2a 1050 Wien ################ tür 5 € web http://denkfabrikat.net/ http://soundcloud.com/denkfabrikat http://facebook.com/denkfabrikat http://morissonclub.at/ flyer valerie merl up next 7.1.2012 // VERWIRRT im Rauch Club, Feldkirch

hinzugefügt 03.01.2012 um 15:26 von klausmoped

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http://www.denkfabrikat.net/artikel/verwirrt-w-der-eindimensionale-mensch-live-morisson-club2
Discomaster Consoles 10 Top Tracks 2011 [Zum Artikel] 2011 war ein gutes Jahr für Fans der elektronischen Musik. Viele Tracks wurden produziert, viele wurden gespielt. Hier nun eine kleine subjektive Auswahl von meinen zehn Lieblingsnummern des Jahres. Matador - Kingswing [M-nus] Technoide Minimal Peaktime-Bombe auf M-nus. Simple eingängige Melodie, treibende Bassline, mehr brauchts nicht. Daniel Dexter - No House for Old Men [Poker Flat] Poker Flat Nachwuchskünstler Daniel Dexter mit äußerst starkem Debüt auf dem renomierten Label. Der Track beginnt eher unspektakulär, nimmt aber ab dem unglaublichen Break in der Mitte ordentlich Fahrt auf. Benny Grauer - Movers [BluFin] Eine meiner meistgespielten Nummern seit ihrem Erscheinen. Nomen est omen würde ich sagen. Bassline schiebt, verspieltes rundherum. Passt. Johannes Heil - From Within [Break New Soil] Johannes Heil auf Gregor Treshers Label. Was kann da noch schief gehen? Bei diesem 12 Minuten Monster eindeutig nichts. Eine Melodie die sich mit jeder Minute mehr in die Gehirnwindungen schraubt und ein 2-minütiges Überbreak bei dems mir die Gänsehaut aufzieht. Augen zu und treiben lassen. Slam - Lifetimes (Pan-Pots Tribute to Life Remix) [Soma] Pan-Pots Remix des Klassikers von Slam aus dem Jahre 2001. Die Vocals gut verarbeitet und ein großartig technoides rundherum. Pan-Pot Style. Moby - Lie Down in Darkness (Gregor Tresher Remix) [Little Idiot] Hypnotische Atmosphäre und eine absolut komplette, ausgereifte Nummer. Gregor Tresher und Moby. Besser gehts nur schwer. Maya Jane Coles - What They Say (Dyed Soundorom Remix) [Real Tone] Wird heuer wohl kaum Jahrescharts geben wo kein Track von Maya Jane Coles vorkommt. Absoluter Breakthrough Artist 2011. In diesem Fall ists ein Remix von Dyed Soundorom. Beste House Nummer des Jahres! Mathew Jonson - Learning to Fly [M-nus] Mathew Jonsons triumphale Rückker auf Richie Hawtins Label. Ganz großes, tranciges Synth Gewitter, dass niemals langweilig wird und traumhafte Atmosphäre. Ein von Anfang bis Ende perfektes Release. Shdwplay - Time Drip [Sci + Tec] Druckvolle Minimal Scheibe auf Dubfires Label Sci + Tec Digital. Verspielte Bassline und eine tolle, aufs essentielle reduzierte Synth Spur. Burner! Stephan Bodzin & Marc Romboy - Miranda (Oliver Huntemann Remix) [Systematic] Bodzin + Romboy + Huntemann = Techno! Dark, deep, streight und ein kraftvoller Synth. Ein Highlight in jedem Set. Das wars wiedermal mit meinen elektronischen Highlights des Jahres. Ich hoffe einige Tracks konnten Freude bereiten und wünsche ein gutes neues Jahr 2012! :) Viele liebe Grüße, Michael aka Discomaster Console

hinzugefügt 27.12.2011 um 21:47 von discomaster

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http://www.denkfabrikat.net/artikel/discomaster-consoles-10-top-tracks-2011
REVIEW: TORINO FILMFESTIVAL 2011 [Zum Artikel] Jedes Jahr wenn die Alpen rund um die norditalienische Stadt Torino angezuckert sind findet man zahlreiche junge FilmemacherInnen sowie Filmbegeisterte aus aller Welt in den Kinos und in den Straßen der Stadt im Herzen von Piemonte. Auch heuer fand vom 25. November - 3. Dezember zum 29. mal das Torino-Filmfestival statt. Das von Filmkritiker Gianni Rondolino gegründete Festival konzentriert sich seit 1982 vor allem auf Filme von jungen unabhängigen FilmemacherInnen aus der ganzen Welt und sieht sich als wichtige Plattform und Förderstelle für unabhängiges zeitgenössisches Kino in und um Italien. Es ist nach dem Filmfestival in Venedig das zweitgrößte Festival Italiens seinesgleichen. Während zurzeit in Rom über die Finanzkrise sowie die Zukunft Italiens diskutiert wird, dreht sich im Herzen von Piemonte alles um die Zukunft des internationalen unabhängigen Kinos. Eine 5 köpfige Jury von FilmkritikerInnen und FilmemacherInnen, darunter der amerikanische Filmemacher Jerry Schatzberg, welcher 2004 schon in der Jury des „Filmfestival des Cannes“ saß, entschied letzte Woche über die Bewertung der Erstlings-Filme von jungen FilmemacherInnen im internationalen Feature Film Wettbewerb. Die Auswahl der 16 Wettbewerbsfilme erstreckte sich von französischer sozialkritischer Teenagerkomödie (17 Filles), kanadischem Familendrama (Le Vendeur), libanesischer Mutter-Sohn Beziehung (Ok, Enough, Goodbye) bis zu Alien Invasionen in den Ghettos von London (Attack the Block). Das Festival wurde von Penelope Cruz und Emile Hirsch mit dem Film "Moneyball", in der Hauptrolle Brad Pitt als Baseball Team Captain, eröffnet. Als besonderes Eröffnungshighlight fand im Anschluss die italienische Premiere der sozialkritischer Komödie "Le Havre" des finnischen Filmemachers Aki Kaurismäkis statt, welche heuer in Cannes ihre Premiere mit zahlreichen positiven Kritiken feierte. Das Festival teilte sich auf drei verschiedene Kinos der Stadt auf, sodass man während eines kurzen Marsch bei milden Temperaturen und Sonnenschein von einem Film zum anderen die Atmosphäre der Stadt einfangen konnte und dazwischen in einem der zahlreichen Cafes für eine leckere traditionelle piemontesische Süßspeise Halt machen konnte. Dies war wohl auch der Grund warum ich den Großteil der Filme meiner persönlichen „To watch“ Liste verpasst habe. Das Programm des Festival war großzügig und teilte sich bestehend aus internationalen Filmhighlights des Jahres, Italienische Dokumentar- und Kurzfilme sowie einer Retrospektive in mehrere Kategorien auf. Die Retrospektive war heuer dem amerikanischen Meister des unabhängigen Kinos Robert Altman gewidmet. Mehr als 40 seiner Filme aus Kino und TV wurden im Rahmen des Festivals gezeigt. Zusätzlich gab es auch eine Ausstellung über sein Filmschaffen im wohl größten Filmmuseum Europas "Mole Antonelliana", das mit seinem 165 m Hohen Turm das Wahrzeichen Torinos ist. Das Museum gleich neben dem Hauptkino des Festivals beinhaltet die gesamte Geschichte des Films von der Laterna Magica bis zu nachgebauten Filmsets und einem riesigen dunklen Raum mit gepolsterten Liegen aus denen man gemütlich die Projektionen an der Decke des Museums einfangen kann und nicht selten auch dabei einschlummert. Das Festival verzauberte die gesamte Stadt mit seinem Charme. Jung und Alt trafen sich in den Cafes rund um das Festival und tauschten sich über das Filmprogramm aus. Es gab Workshops und Lectures über unabhängiges Filmschaffen. Studenten der Universität in Torino unterstützten das Festival mit Berichten über ein eigenes Webradio und halfen bei der Organisation des Festivals mit. Auch gab es Diskussionsrunden geleitet vom filmwissenschaftlichen Institut der Universität. Jeden Abend fanden sogenannten Hollywoodparties mit DJ – Lines bis in die frühen Morgenstunden statt. Torino Filmfestival machte glücklich und zufrieden und hinterlässt Italien nach dieser Woche mit positiven Gefühl an die Zukunft jedenfalls wenn es um die Perspektive von jungen unabhängigen Kino geht. Hier die Gewinner des diesjährigen Torino Film Festivals: Best Film: Á ANNAN VEG / EITHER WAY by Hafsteinn Gunnar Sigurdsson (Iceland, 2011, DCP, 84’) #Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=B4_bRFudcQE Special Jury Award: 17 FILLES / 17 RAGAZZE by Delphine and Muriel Coulin (France, 2011, 35mm, 90’) #Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=V2nUjpJMz6k & TAYEB, KHALAS, YALLA / OK, ENOUGH, GOODBYE by Rania Attieh and Daniel Garcia (UAE/Lebanon, 2011, HDCam, 93’) #Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=bXe2UCGbuXM Bester Film über Working World: LE VENDEUR by Sébastien Pilote #Trailer: http://www.youtube.com/watch?v=fuhHU_Q5Je0&feature=related Nächstes Jahr feiert das norditalienische Filmfestival seinen 30. Geburtstag. Auf jeden Fall einen Besuch wert! *Alla prossima* http://www.torinofilmfest.org/



text and photos: Martina Lang

hinzugefügt 20.12.2011 um 01:38 von lautmalerei

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VERWIRRT im Morisson [Teaser] [Zum Artikel]


Das Kollektiv Denkfabrikat präsentiert

# Der Eindimensionale Mensch LIVE (Vienna Wasted Youth, 35 Grad, DF)
# Gru (Groovekracker, Funk Food, DF)
# Telex (BK2FUT, Affenzirkus, DF)
# Markus Kraker (Denkfabrikat)

5. JAN 2012 @ Morisson Club, 1050 Vienna

hinzugefügt 20.12.2011 um 01:30 von klausmoped

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VERWIRRT im Rauch [Zum Artikel] SA 7. jan 2012 22 Uhr @ Rauch Club Feldkirch ++++ LUST AUF VERWIRRUNG? Mit viel Energie direkt aus der Millionenstadt: Das Kollektiv Denkfabrikat und die Veranstaltungsreihe "VERWIRRT" kennt man von heißen Nächten in den angesagtesten Wiener Clubs wie Sass, Flex, Morisson, Wirr, Gönner, Camera, Pratersauna und so. Erneut führt der Weg über den verschneiten Arlberg in die Montfortstadt. Im Rauch Club zu Feldkirch wird am 7. Jänner das neue Partyjahr mit ordentlichen Basslines und bösen Beats eingeläutet! Straight forward und so. Das Kollektiv Denkfabrikat präsentiert # MATTHIAS KLEIN # DISCOMASTER CONSOLE # THE NAKED DANCE # URBAN DENDRITE # Rauch Club, Feldkirch # INFO Das Denkfabrikat vernetzt kreativ und kritisch denkende Kulturbegeisterte miteinander. Der Verein schafft Raum für Meinungen, Kunst und freie Kultur, online und offline. http://www.denkfabrikat.net/ [info] http://www.soundcloud.com/denkfabrikat [musik] http://www.facebook.com/denkfabrikat [kollektiv] http://www.rauch.sonderbar.at/ [location] Techno, Minimal, Electro und House at its best, from Vienna with love. # Flyer: http://nichtkunst.com/ # KOLLEKTIV DENFKABRIKAT # VIENNA WASTED YOUTH # WIENER ENDORPHINE

hinzugefügt 20.12.2011 um 01:20 von klausmoped

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Revolution - was also nun? [Zum Artikel] In einem ehemals von der Technischen Universität Wien benutzten, aufgelassenen Gebäude im Süden des 15. Wiener Gemeindebezirks legen Claudia Bosse und das theatercombinat derzeit letzte Hand an ihr neues Stück dominant powers. was also tun? an. Die letztes Wochenende Statt gefundene Generalprobe offenbarte eine visuell wie körperlich atem(be)raubende labyrinthisch-performative Installation aus szenischen und literarisch-philosophischen Versatzstücken, die sich im Angesicht der ägyptischen Revolution die Frage nach der Produktion von Geschichte stellt. Quasi ein Streifzug durch eine Partitur des Auf-Brechens.

Das Aufbrechen der Räume

Und dies ist mehr als ein bloß einfach wörtlich genommenes Motto: der Akt des Aufbruchs am Beginn der Aufführung, das Verlassen des Treffpunktes für das Publikum, wenn man einer der drei späteren Protagonistinnen in die eigentlichen Räumlichkeiten des Stücks, die hauptsächlichen Spielstätten, folgt, wird bereits früh aufgebrochen, destruiert, zersplittert in kleine Ecken und unergründliche Hallen, in denen man verschiedene szenische Elemente je nach eigener Entscheidung mit Blicken und Handlungen erforschen kann. Nacheinander treten die drei zentralen Darstellerinnen mit Rezitationen verschiedener Textfragmente auf. Die wesentlichen tragenden Elemente, Ausschnitte aus Senecas Oedipus sowie Heiner Müllers Ödipuskommentar, werden dabei durch Interviews zum arabischen Frühling, im Besonderen der Revolution in Ägypten, konterkariert und untergraben, der Akt jugendlichen Aufbegehrens dabei als Generationenkonflikt, der neben der Erneuerung der Freiheit auch den alten Fluch von Tod und Unterdrückung weiter in sich trägt, enthüllt und freigelegt.
Diese von Claudia Bosse und dem Sound-Künstler Günther Auer selbst in Kairo und anderen Städten aufgenommenen Interviews werden mittels MP3-Player in den Hörern ausrangierter Bürotelefone wiedergegeben. Aus diesen entsteht so ein nur noch in voyeuristischem Habitus wahrnehmbarer technisch-virtueller Chor an Stimmen aus einem gespielten Äther (legt man einen Hörer an sein Ohr, führt man kein Telefonat, sondern wird Teil eines gekappten Dialoges, heimlicher Mithörer und Voyeur). Es ist genau dieses klanglich-installative Moment, das die antike Tragödie, die durch einen meist an der Grenze zwischen Schwärmerei, nervösem Wahn und bruchartiger Explosion agierenden Sprechchor angedeutet wird, in eine industriell verkrüppelte und brüchige Moderne einschreibt, die in jenen phantomistisch anmutenden Telefonen, endlosen Verkabelungen und veralteten Lautsprechern, durch die manchmal ein stetes metronomisches Schlaggeräusch zu hören ist, begraben liegt. Der Raum humpelt vor Gebräuchlichkeit.
An unzähligen Stellen sind die Apparate zu finden, mit jeder Entscheidung, einen dieser Hörer und das darin zu Hörende regelrecht aufzugreifen, durchbricht man das konventionelle theatrale Gefüge, inszeniert man sich selbst als szenischen Konterpart und steigt zugleich aus der Menge derer, die sich oft ihrer Suche nach dramaturgischer Linearität folgend den Monologen der drei Hauptdarstellerinnen anheften. Somit wird auf technischer Ebene jener Prozess vollzogen, der auch auf performativer Ebene an der das Spiel eben jener Hauptdarstellerinnen um- und mitspielende, aber auch durchbrechende und -kreuzende Bewegung des Sprechchores stattfindet: das Durchwühlen der Räume, das Auf- und Durchbrechen ihrer Strukturen, das Freilegen der in ihnen verborgenen Geschichten.

Keine neuen Utopien

Aus den vielen Textfragmenten und bespielten Räumen und Fluren, die durch das Stiegenhaus in zwei große Bereiche geteilt sind, entsteht so ein Labyrinth an Strukturen und strukturellen Dissonanzen. Raum, Akt, Sprache und Text treten in Dialog und Streit zueinander, reiben sich auf und verknoten und verspielen sich. Anhand von Passagen politischer Theorien, wie sie etwa von Antonio Gramsci oder Slavoj Zizek entwickelt wurden, werden in diesen Bruchlinien des Stückes die revolutionären Um- und Aufbrüche der Geschichte, generell die Produktion von Geschichte durch den radikal erzwungenen Stillstand und Fall überkommener Herrschaftsmodelle und Regime, durch radikale Schnitte in der Zeit, (allerdings nicht neu) verhandelt.
Nicht nur durch Claudia Bosses offensichtlich dekonstruktiven Zugang zu Theatralität und Geschichte geht es an diesem Abend nicht um das Entwickeln neuer Utopien, sondern um die Inter-Kontextualisierung der Gegenwart und gegenwärtiger Realitäten. Wie sehr die Asche aus Chaos, Repression, Gewalt und Tod in einem revolutionären Prozess keinen Phönix empor steigen lassen muss, sondern nie versiegende Asche bleiben kann, wird dem Publikum etwa in beeindruckender Weise vorgehalten, wenn es zum ersten Mal den in dichten Trockennebel gehüllten ehemaligen Druck- und Zeichensaal der Technischen Universität Wien betritt. Wie geisterhafte Silhouetten staksen Darstellerinnen wie Chormitglieder in der weißen Wand umher, erst durch neugieriges Herantasten ergeben sich langsam die tatsächlichen Ausmaße dieses riesigen Raumes. Es erinnert an in Panzergranaten geschlagene Revolten und in Tränengas erstickte Proteste. Als sich am Ende des Stücks der Nebel endlich gelichtet hat, offenbart sich keine neue Zukunft - sondern das Fortwirken der Gewalt in Vergewaltigung und körperlicher Ausbeutung.
Der schmale Grat zwischen Befreiung und neokolonialistischer (Selbst-)Unterwerfung wird auch an den bürgerkriegsähnlichen Umbrüchen in Libyen deutlich gemacht. Die chaotisch-unwürdigen Umstände, unter denen der Diktator Muammar al-Gaddafi in den Händen seiner Feinde zu Tode kam, dokumentiert in einem Handy-Video, das in den gängigen Nachrichten-Kanälen meist in gerade noch erträglichen Ausmaßen zu sehen war, wird in einem eigenen Raum zur Gänze als permanenter Loop gezeigt. Ein Schlag in die Magengrube, aus dessen perverser Anziehungskraft man sich anfänglich dennoch nicht befreien kann. Dass die Rebellen auch darüber hinaus mehr vergossenes Blut als nötig für ihre Befreiung in Kauf nahmen, dass die westliche Öl- und Waffenindustrie längst ein neues Korsett wirtschaftlicher und kriegerischer Fremdbestimmung über das Rohstoffgebiet Libyen gestülpt hat - das alles schreit der Chor eingepfercht in einer kleinen Abstellkammer in den großen Raum, gleich einem kollektivierten Kriegsgefangenen.





Der Mut zur Versäumnis

Jedoch, um möglichst die meisten all dieser Dimensionen und Facetten von dominant powers. was also tun? zu entdecken, braucht es in hohem Maße den Mut des Publikums zur Versäumnis. Dieses wird allerdings durch die frühe Verlagerung der Performance in den großen Saal zumeist dort gebündelt, weswegen etwa in den Räumlichkeiten auf der anderen Seite des Stiegenhauses eine ungefähr im Mittelteil von einigen Chormitgliedern wunderbar intim in Szene gesetzte Konfrontation der Generationen der Aufmerksamkeit der Zuschauer zu entgleiten droht. Der Blick in die eigenen Augen, dem man den Darstellerinnen gegenüber oftmals ausgesetzt ist, kann als zwar wortlose, aber umso konkretere Handlungsaufforderung gelesen werden. Das Filtern von kleinen Essenzen, die in diesem theatralen Labyrinth ruhen, obliegt dementsprechend in gewissem Ausmaß der eigenen Intuition und Initiative. Etwa wenn man sich eines der zahlreichen Telefone schnappt, den Hörer abhebt und schließlich vor einem eher nebenbei bemerkten Vogelkäfig zu Stehen kommt, in dem zwei Wellensittiche ihre notorischen Kreise ziehen, einer von beiden aber plötzlich still sitzen bleibt und einem ins Gesicht blickt - während man den leisen Erzählungen einer Aktivistin der ägyptischen Revolution lauscht. Ein so aussagekräftiger Moment, ein Bild von solch tragischer Ruhe, solch zufälliger Grazie und gleichzeitig unumgänglicher Vergänglichkeit, dass man weinen möchte.
Es sind diese und andere Elemente (etwa der Versuch, gleichzeitig einem Seneca-Monolog und einem "Telefon-Interview" beizuwohnen, was zuweilen unerwartet interessante Wortgruppen wie love affair - Vaterland oder believe in yourself - gottlose Hand zu Tage fördert), die sich aus dem eigenen spielerischen Zugang zum Vorgefundenen ergeben. Und dieses Spielerische ist durchaus nötig, um sich auch Verschnaufpausen des Eigenen in dieser thematisch fordernden und mitunter anstrengenden Performance verschaffen zu können. Denn trotz aller in ihm liegenden Möglichkeiten - ein Spiel ist das Ganze nicht. Es ist todernst, stellenweise hysterisierend und - wie der Nebel, der in ihm auftaucht - knochentrocken. Situativer Sarkasmus, wie er diesem kafkaesk anmutenden Ort, der teilweise direkt dem Process entnommen sein könnte, sicherlich bestens anstehen würde, kommt selten auf; gelacht, gelächelt, gegrinst wird kaum. Kommen die Mitglieder des Chores zum Stehen, dann starr wie Stein.

Der kleine Augenblick Freiheit

Und mittendrin gibt es doch ein kleines Moment, das alldem heftigst widerspricht: die Audio-Aufzeichnungen von den Protestgesängen auf dem Kairoer Tahrir-Platz. Wer Stefano Savonas Bilder über diesen Ort gesehen hat, weiß, durch welch mimische Intensität, welchen Gestaltungswillen und welch demonstrativen Enthusiasmus sich diese Chöre auszeichneten. Dieser kleine und kurze Augenblick Freiheit, der Protesthandeln ursprünglich begründet und charakterisiert und Ausdruck einer zumindest minimalen Hoffnung ist; dieser performative Aufbruch - an ihn mag Claudia Bosses Stück nicht (mehr) glauben. Vielleicht stellen dessen Fragen an die Geschichte und ihre zahlreich untergegangenen Revolutionen einen in seiner Kritik zu distanzierten Blick dar, der in seiner Reflexion die entscheidendste Position - die melodisch-poietische - gerade nicht einnimmt. Vielleicht - und das könnte letzten Endes die eigene lautstarke Forderung der Performance sein - obliegt das Schaffen und Gestalten dieses Augenblicks aber auch dem offensiv inter-, nicht bloß ausweichend reagierenden Handeln des Zuschauers. Eine Auf-Forderung, deren Zugkraft definitiv über den Abend hinausreicht.


Uraufführung: 23.11.2011 // 20:00

Weitere Vorstellungen: 25/26/27.11.2011 // 01/02/03/04.12.2011 // je 20:00
Tickets: 15,- // 9,- // limitiertes Kontingent
Infos zu Reservierung und genauer Adresse auf der theatercombinat-Homepage

hinzugefügt 23.11.2011 um 13:21 von MNML_NFRMATION

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http://www.denkfabrikat.net/artikel/revolution-was-also-nun
VERWIRRT Auslage Wien [Zum Artikel] #### Wundergrund LIVE
(Disco im Haar / K&K Monarchy)

#### Cepp van de Bovenkamp
(GGB / SimpleMotion / zero")

#### Matthias Klein b2b Discomaster Console
(Denkfabrikat / Vienna Wasted Youth)

#### Groovekracker
(Denkfabrikat)


Verwirrt und ausgeflippt! Endlich wieder eine scharfe Bombe für alle Wiener Nachtschwärmer. Nach Streifzügen durch die angesagtesten Clubs Österreichs gastiert das stadtbekannte DJ- und VJ-Kollektiv Denkfabrikat am 2. Dezember in der Auslage am Wiener Gürtel. Mit hochkarätigen Gästen und saftigen Beats wird die Nacht zum Tag.

WUNDERGRUND (Disco im Haar / K&K Monarchy) verteilt live freundliche Basswatschen von soft bis hart. Dazu servieren CEPP VAN DE BOVENKAMP (GGB / SimpleMotion/ zero'') und GROOVEKRACKER (Denkfabrikat) treibenden House fürs Tanzbein. Abgerundet wird das Soundmenü von einem exklusiven B2B-Special von DISCOMASTER CONSOLE und MATTHIAS KLEIN (Denkfabrikat / Vienna Wasted Youth). Gut aufgelegt für exzessive Feierei, Freiheit und Liebe!


VISUALS


5 E << Mitternacht >> 8 E

www.denkfabrikat.net [Info]
www.facebook.com/denkfabrikat [Like]
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www.soundcloud.com/wundergrund [Live]
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hinzugefügt 20.11.2011 um 16:23 von klausmoped

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http://www.denkfabrikat.net/artikel/verwirrt-auslage-wien
Wer regiert die Welt? [Zum Artikel] Geld regiert die Welt.
Angst regiert die Welt.

Wer regiert die Angst?
Wer regiert das Geld?

Regiert die Welt das Geld?
Regiert die Welt die Angst?

Wen regiert die Angst?
Wen regiert das Geld?

Regiert die Angst das Geld?
Regiert das Geld die Angst?

Die Welt regiert die Angst.
Die Welt regiert das Geld.

Wer regiert die Welt?
Wer regiert das Geld?

Wer regiert die Welt?
Wen regiert die Welt?

Wer regiert die Angst?
Und wer reagiert?

hinzugefügt 13.11.2011 um 02:56 von klausmoped

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Wikipedia und Qualität [Zum Artikel] In wissenschaftlichen Artikeln und Forschungsarbeiten Informationen aus Wikipedia zu verwenden wird heute großteils vermieden, benutzergenerierter Inhalt wird immer noch als Information zweiter Klasse bewertet. Doch ist hier eine Unterscheidung überhaupt gerechtfertigt?

Große Beachtung wurde einer Studie über die Qualität der Wikipedia zuteil, die im Auftrag von Nature erstellt wurde. Der Wikipedia wurde dort eine Qualität zugesprochen, welche jener der Encyclopedia Britannica gleich zu setzen sei. Diese Studie wurde von Seiten der Britannica angegriffen, von Nature aber verteidigt und mit Materialien untermauert.[1]
Bisher sind allerdings noch vergleichsweise wenige Studien zur Qualität der Wikipedia erschienen. Diese seien zudem methodisch nicht unangreifbar. Eine Diskussion wäre hier sinnvoll, meint Hammwöhner weiter. Die Wikipedia punkte vor allem in den Bereichen Aktualität und Interlingualität, oft auch durch Ausführlichkeit und Quellentransparenz.

Aus der ursprünglichen Idee, eine frei verfügbare, von einer offenen Nutzergruppe getragene Enzyklopädie zu schaffen, die durch ein Wiki-System zugänglich wird, ist mittlerweile ein nicht nur umfangreiches sondern auch sehr komplex strukturiertes Medienprodukt geworden. Während immer wieder festgestellt und kritisiert wird, wo die Wikipedia hinter konventionellen Enzyklopädien zurückbleibt, wird weniger betont, dass sie in manchen Belangen – etwa der Aktualität oder der Interlingualität – schon über diese hinausgeht. Es ist daher nicht offensichtlich, dass die an konventionelle Enzyklopädien anzulegenden Qualitätskriterien allein Maßstab für die Wikipedia sein können.“[2]

Die oft zitierte Nature-Studie sah folgendermaßen aus: 42 wissenschaftliche Artikel wurden in den beiden Enzyklopädien überprüft und man fand dabei mehrere Fehler. Der Unterschied war gering.

Der durchschnittliche Wikipedia-Artikel enthielt demnach vier Ungenauigkeiten, bei Britannica waren es drei. Zudem wurden in jeder der beiden Enzyklopädien vier schwerwiegende Fehler gefunden, womit beide gleichauf liegen. Dies ist insofern überraschend, als bei Wikipedia jeder Artikel schreiben kann, auch ohne fachlichen Hintergrund. Die Encyclopaedia Britannica hingegen beschäftigt Experten.“[3]

In der Presse werden meistens die Fälle berichtet, in denen das Wiki-System versagt. Mancherorts wird auch diskutiert, ob die Wikipedia wirklich frei ist. Vandalismus und Verbreitung von scheinbarem Unwissen wird nicht toleriert, es gibt genaue Richtlinien und Regeln für die User.[4]

Wikipedia wird in der öffentlichen Diskussion vor allem wegen ihrer publizistischen Qualität problematisiert, ihrerseits bedroht durch Vandalismus und sogenannte „Edit-Wars““[5]

Denn wer darf schlussendlich bestimmen, was nun in einen Wikipedia-Beitrag gehört und was nicht? Die Mehrheit? Der Mächtigste nach Userrang? Wird die Wikipedia weiterhin so genutzt und findet weiterhin solchen Einzug in den Prozess des Wissenserwerb der Massen wie bisher, so müssen auch diese Fragen diskutiert werden. Denn egal ob man es nun Wissen erster oder zweiter Klasse nennt (sofern eine solche Unterscheidung überhaupt gerechtfertigt ist): Es ist da. Es wächst. Wikipedia wird genutzt.

[1] Hammwöhner et al. (2007), S. 2
[2] Hammwöhner (2007), S. 6
[3] golem.de: Nature vergleicht Wikipedia und Encyclopaedia Britannica, URL: http://www.golem.de/0512/42221.html
[4] Siehe zB: http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article1435970 /Anzeige_gegen_Wikipedia_wegen_Nazi_Propaganda.html
[5] Mayer/Schoeneborn (2008), S. 141

// Auszug aus: Meier, Stefan: Adolf Hitler @ Wikipedia. Entstehung und Nutzung der englischen und deutschen Version des Wikipedia-Artikels über Adolf Hitler. Seminararbeit, Universität Wien 2011.

hinzugefügt 09.11.2011 um 01:22 von klausmoped

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Our Ceasing Voice // Fall Tour 2011: MÜNCHEN [Zum Artikel] Ein scheißender Hund sollte zu der Metapher des letzten Tourkonzerts von Our Ceasing Voice in München werden: es wurde noch einmal kräftig Gas gegeben und Alles raus gelassen, was die musikalische Energie zu bieten hatte. Und das mitten im ausgelagerten Kollektiv-Wohnzimmer, einem Kinosaal. Für Jene, die live dabei waren, müssen die Konzerte der Tour ein Erlebnis gewesen sein, die Leser des Tour-Tagebuchs dürfen sich über eine Wortschatzerweiterung um die Ausdrücke "Berggams" und "OCV-Train" freuen. Ist zwar nicht dasselbe, aber trotzdem: es ist vollbracht! Und wie!

Guadn Morgn Sebastian!

Mittlerweile sitzen die vier Berggamsen in ihren Hütten in Tirol. So schnell wie sie gekommen ist, ist sie auch schon wieder vorbei, die Tour. Es war eine sehr schöne und erfolgreiche Reise. Den Abschluss gaben wir uns, wie schon angekündigt in München mit unseren Freunden von Gordon's Tsunami Week. Das Atlantis Kino mit seinen Kinostühlen, dem Teppichboden und dem großen Vorhang hinter uns, bot eine schöne Kulisse für diese musikalische Darbietung, quasi ein akustisches Kino.
Am selben morgen, noch in Kassel, bekamen wir ein wirklich super leckeres Frühstück aufgetischt. Nachdem wir uns reichlich gestärkt hatten, stiegen wir wieder in den unaufhaltsamen OCV-Train. Wieder mal voller Kraft voraus ging es diesmal Richtung Hauptstadt Bayerns. Die erste Zeit auf der Autobahn war recht idyllisch. Eine schöne Hügellandschaft und der Straßenverlauf in Snake-Form konnten nur noch mit Sonnenschein übertroffen werden. Wie schon auf der ganzen Tour, brachte der OCV-Train wieder reichlich Sonnenschein mit sich. Gute Laune und eine angenehme Fahrt folgten. In München angekommen holten wir Anna, unsere All-Rounderin (Sängerin, Merch-Girl, Sebi-Girl, Gut-Drauf-Girl, Shirt-Model, etc..) ab und trafen uns gleich mal mit unserem tollen Fotografen, Timothy Litschka (www.timothylitschka.de  - Achtung! Schleichwerbungalarm!!!). Eine kleine Kaffeepause später rollte der OCV-Train in der privaten Backstage-Station ein. Pure Gemütlichkeit, leckere Pizza und gute Laune sollten folgen. Als dann auch noch Alex und Chris von der Filmproduktionsfirma Froschblick (Achtung! Schon wieder Schleichwerbungalarm!!!) eintrafen, war die Runde perfekt. Während wir uns langsam Richtung Ausgang bewegten und unsere Jacken suchten, bescherte uns Lino durch sein Verhalten ein Schmunzeln. Er schiss einfach ins Wohnzimmer! Lino, die kleine Ratte, ist übrigens der
Hund vorort.
Es wurde später und der OCV-Train sollte im Atlantis Kino eintreffen, um natürlich wieder über alles drüber zu fahren. Dort trafen wir uns dann mit den Gordons und es wurde (nach einer sinnlosen Wartestunde) der Kinosaal mit Equipment gefüllt, aufgebaut, Sound gecheckt, rumgegammelt und Leute begrüßt. Nach einer guten Show von unseren Münchner Freunden war es dann soweit: Das letzte Konzert der Tour... Und wie der OCV-Train durch den Kinosaal bretterte! Wir gaben alle noch ein letztes Mal unser Bestes und klopften unsere Songs mit gewohnter Leidenschaft in dem mächtigen Kinosaal runter. Wir erblickten auch in München begeisterte Menschen und der OCV-Train ist während der Zugabe regelrecht entgleist! Alles raus! Volle Power und viel Bewegung! Kabelsalat! Umkippendes Equipment! Lautes Geschrei! Wildes Ende!
Der OCV-Train erreichte seine Endstation in Tirol gegen 6 Uhr morgens und während er zum Stillstand kam, gingen Anna und ich noch zum Bäcker gegenüber und holten uns ofenfrisches Gebäck. Herrliches Ende einer gelungenen Herbst-Tour.

Ich verbeuge mich im Namen der Band und bedanke mich noch einmal, bei Sebastian Müller, für diese gute Idee, und dem Denkfabrikat, für die Umsetzung. Zu guter Letzt bedanke ich mich natürlich herzlichst fürs Mitlesen und hoffe einen informativen Einblick in den Tour-Alltag von Our Ceasing Voice ermöglicht zu haben.

Peace out,
Eyup Kus


PS:
Fall Tour 2011 - Retrospect and Thank You's (das große Dankeschön der Band auf Facebook)

Gesendet: Samstag, 05.11.2011, 20:44











hinzugefügt 06.11.2011 um 13:59 von MNML_NFRMATION

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Viennale-Tipps 11 - TAHRIR, LIBERATION SQUARE [Zum Artikel] TAHRIR, LIBERATION SQUARE

Die Viennale ist vorbei, aber die Revolution geht weiter! Mit einer solchen oder ähnlichen Parole hätte man das Kino nach diesem Film verlassen können. Rückblickend lässt sich sagen: Es gab ein Tribute für den seit Jahrzehnten in der afroamerikanischen Bürgerrechtsbewegung aktiven Harry Belafonte. Mit doch einigen kleinen Schätzen von kritischen iranischen Filmemachern zeigte man sich solidarisch mit der in diesem Land unterdrückten und kriminalisierten Film- und Kunstszene. Überhaupt gehört es zu den ureigensten Aufgaben eines Filmfestivals - oder sollte es zumindest -, radikal(e) filmische und politische Grenzen auszuloten, marginalisierte&nbsp; Ränder des künstlerischen und politischen Mainstream zum Sprechen zu bringen. Und mit den sehr direkten, sehr unmittelbaren Bildern in Stefano Savonas Dokumentation der Demonstrationen am Kairoer Tahrir-Platz am Anfang dieses Jahres trug das Festival an seinen letzten beiden Tagen auch einen Hauch von Revolution und befreitem Aufschrei in sich. Quasi, um dem Publikum eine letzte Message mit auf den Weg zu geben: Leute, morgen gibt es uns nicht mehr, aber unser Spirit lebt! Hört niemals auf, mit der Leinwand in die Welt zu blicken! Und man muss zugeben, es war eine kluge Strategie, denn, meine Güte, was ist das für ein großartiger Film! Da konnte einen im Sitzen (!) schon das aktivistische Feuer packen. Denn Savona schleicht nicht mit Enthüllungsversuchen komplexer politischer Vorgänge um verschlossene Türen herum, sondern begibt sich abseits derer, die den Sturz des ägyptischen Regimes "offiziell" machen, zu Jenen, die diese Entscheidung lautstark fordern und erzwingen. Tage und Wochen befand er sich unter den tausenden Menschen am Tahrir-Platz, die für einen demokratischen ägyptischen Staat demonstrierten. Mit seiner Kamera heftete er sich an ein paar junge Menschen, die versuchten, die Proteste zu gestalten, Ziele zu formulieren. In seinem Film vermeidet er aber einen Einzelschicksale fixierenden Blick, konzentriert sich auf die Kollektivität des Prozesses, auf die alleinige Ausdruckskraft der Gesichter und der wenigen Wörter, die aus ihren Mündern strömen, auf die schöpferische Kraft, die im Protest liegt. Denn die Motivations- und Protestgesänge, die in diesen Tagen und Nächten entstehen, wären es in ihrer mitreißenden Rhythmik durchaus Wert gewesen, aufgenommen und ediert zu werden. Es ist also nicht weniger als ein zeitgeschichtliches Dokument entstanden, das die Unmittelbarkeit des Moments bewahrt, das auch dann den Blick nicht abwendet und in Sicherheit flüchtet, wenn es zu gewalttätigen Konfrontationen mit den Schlägertrupps von Präsident Mubarak kommt und dem Regisseur auf dem Weg ins Zentrum der Gefechte immer wieder Verletzte entgegen taumeln. Und dennoch achtet Savona stets auf Wertfreiheit, gibt sich keiner vollkommenen Sympathie hin. Stellenweise verdichtet er sein beeindruckend gefilmtes Material in eine kritisch distanzierte Montage, etwa, wenn er in isolierender Kadrierung eine Gruppe junger Demonstranten zeigt, die über die Zukunft der Proteste und die Planungen für die Zeit nach Mubarak diskutieren, und das Publikum darüber im Dunkeln belässt, ob diese Diskussionen irgendwie in größere Kreise kommuniziert werden und tatsächlich Auswirkungen auf die Proteste haben können. Oder auch, wenn er seinen Film mit dem Bild einer um sich schreienden Demonstrantin enden lässt, die nach der offiziellen Bestätigung von Mubaraks Ausreise aus Ägypten darauf beharrt, dass der Platz weiter besetzt werden müsse, aus Angst davor, der gehasste Ex-Staatschef könnte plötzlich wieder zurückkehren. Tahrir, Liberation Square weist in seiner Direktheit konsequent in eine ungewisse Zukunft und auf den schmalen Grat zwischen freier, fairer Restrukturierung und bloßem Regimewechsel. Während der Viennale 2012 wird man mit der Frage zurückblicken dürfen, in welche Zukunft dieser Film mit seinen Protagonisten geblickt haben wird.

Infos zu aktuellen Screenings gibt es auf der Homepage zum Film.


hinzugefügt 04.11.2011 um 00:50 von MNML_NFRMATION

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Our Ceasing Voice // Fall Tour 2011: GÖTTINGEN - KASSEL [Zum Artikel] Die Tournee von Our Ceasing Voice neigt sich dem Ende zu: heute Abend findet das letzte Konzert in München statt. Zwischen dem Auftritt im hamburgischen Gängeviertel und dem abschließenden Crash in die bayerische Hauptstadt liegt aber noch die mitteldeutsche Pampa: Göttingen und Kassel. Dass man nun langsam auch wehmütig wird ob der schönen Zeit, die bald Vergangenheit sein wird, merkt man unter anderem an den unvermuteten Danksagungen, die das Denkfabrikat heute erreicht hat.

Tach Leute!

Der OCV-Train hier live von der baustellenverseuchten, deutschen Autobahn! Wir befinden uns gerade aufm Weg nach München und freuen uns schon sehr auf den Tour-Abschlussabend mit Gordon's Tsunami Week im Atlantis Kino Minga!!
Erstmal zwei Tage rückblicken. Wie ihr bereits mitbekommen habt, war die Anreise nach Göttingen eine geduldraubende Stausteherei... Wenigstens wurden wir durch kleine Dörfer, wie Hodenhagen geschickt und amüsierten uns. Auch spontane Schreianfälle mitten im Stau sorgten für Stimmung im OCV-Train.
Dennoch haben wir es knapp aber doch noch mit Verspätung ins Nörgelbuff (ein sich schon in den 70ern etabliertes Nachtlokal) im Zentrum der Studentenstadt Göttingen geschafft. Gleich nach der Ankunft haben wir schon aufgebaut und losgelegt. Die harte Anreise hat es uns zwar etwas ausgelaugt, jedoch ließ sich der OCV-Train davon logischerweise nicht aufhalten! Mit üblicher druckvoller Art fuhr er auch hier drüber!
Nachdem auch Head Of The Taurus (mit denen wir am nächsten Tag wieder gespielt haben) ihre Songs runtergerissen hatten, ging der Abend gleich mal relativ unspektakulär zu Ende. Der Laden wurde dicht gemacht und es hieß Sleeping-Time für den OCV-Train. Auf diesem Wege wollen wir uns auch beim Taurus für die nette Gastfreundschaft bedanken! (@Tim: ich muss es dir nochmal sagen: Alter, was für eine beachtliche Plattensammlung! Respekt! Hast mal wieder alles richtig gemacht :) )
Am nächsten Tag sollte es nach Kassel gehen. Eine Fahrt von zirka einer halben Stunde, dies bedeutete: ausschlafen, fettes Frühstück, rumhängen und Platten auflegen (jeweils einen Song pro auserwählter Scheibe).
Herrlich war das. Mmhm.

Ab nach Kassel. Die Location nannte sich "Haus" und es wirkte eigentlich, wie bei jemandem zu Haus. Es war im Prinzip die kleinste und intimste Location auf der Tour. Nachdem wir köstlichst bekocht wurden, heizten zunächst HOTTaurus die Stimmung ein und der OCV-Train krachte gleich darauf mit voller Kraft ins Haus! Während dem Umbau für OCV gab es zur Abwechslung mal "The Japanese Beast" zu hören. Das überschauliche Publikum bestand hauptsächlich aus freundlichen Menschen mit begeisterten Blicken, die eine fulminante Show von uns bekamen. Danke Leute, hat richtig Spaß gemacht in Kassel! Ein großes Dankeschön geht an Thomas, dem Organisator des Abends. Unterkunft und Verpflegung vom Feinsten! Auch du hast alles
richtig gemacht :)

Wir sind nach wie vor gut drauf! Sind bereit heut Abend das Münchner Kino niederzureissen!!
Ein dickes fettes "Yöööeah" geht mal an all die OCV-Fans und Freunde!! Herzliches Dankeschön an Sebastian Müller und dem Denkfabrikat, für die Idee und Umsetzung dieses Tagebuch-Projekts und klarerweise auch an die Leserschaft!! Ein letzter Eintrag wird noch folgen und da berichten wir dann vom Tour-Abschlusskonzert!

Do fohd da OCV-Train drüba!
De Tirola Berggamsn sand hoaß wia nix!!!

Gesendet: Donnerstag, 03.11.2011, 17:40




















hinzugefügt 03.11.2011 um 22:39 von MNML_NFRMATION

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http://www.denkfabrikat.net/artikel/our-ceasing-voice-fall-tour-2011-goettingen-kassel
Our Ceasing Voice // Fall Tour 2011: BRÜSSEL - HAMBURG [Zum Artikel] Seit dem letzten Tagebuch-Eintrag zur aktuellen Konzerttour von Our Ceasing Voice ist viel passiert. Man hat da, hier und dort gespielt, sowohl als Band, als auch als eine Gruppe Touristen - und eigentlich ist man eh schon längst wieder wo anders. Das Alles hat natürlich Nachholbedarf: plötzlich trudeln von den Postrockern aus Tirol Nachrichten und Fotos ohne Ende ein. Daher gibt es heute gleich zwei Tagebuch-Einträge in einem: einen detaillierten Bericht zum Konzert in Brüssel und zum Trip nach und durch Hamburg.

Europäische Grüsse und ein freundliches Salut aus Brüssel!

Belgien wir vermissen dich jetzt schon..
Gregoire (von der Band Thot) hat uns einen absolut gelungenen Abend organisiert! Nachdem wir unser so sehr geliebtes Gent schlussendlich zufrieden und inklusive spontanem Merch-Guy Wouter (Bless You!) verlassen haben, starteten wir den OCV-Train in weitere belgische Gefilde. Eine gemütliche Ankunft bei unserem Freund Gregoire, eine noch entspanntere im LR6 (Konzertort in Brüssel) waren die ersten Schritte. Diese Location gefiel den Berggamsen auf der aktuellen Tour bisher am besten! Vor dem Eingang genossen wir auf der Terrasse in französischem Ambiente Käffchen. Im Eingangsbereich herrscht Jazz-Cafe-Feeling und paar Stufen abwärts befindet sich der Bereich, durch den der OCV-Train drüber gefahren ist und die europäische Hauptstadt niedergerockt hat. Ein nicht allzu hoher Raum mit Backsteinziegeln und wohnzimmertauglichem Flutlicht stellte sich als Schauplatz für einen, für uns unvergesslichen Abend heraus. Jedenfalls war auch diese Veranstaltung gut besucht und wir spielten uns regelrecht in die Herzen der Anwesenden. Nach dem Gig konnten wir den Erfolg wieder am Merch-Stand messen und mit Autogrammen noch glücklichere Menschen heimschicken. Jedenfalls wurden wir dann ins Nachtleben von Brüssel entführt und waren vor allem wieder von diesen schmackhaften belgischen Pommes begeistert. Danke Gregoire für diese wirklich makellose Betreuung! Danke Wouter und Shaggy für eure gute Laune!

Nächster Halt: Hamburg

Gesendet in der Nacht von 01. auf 02.11.2011.














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Moin Moin liebe Leute!

Der OCV-Train live von der Reeperbahn! Grad vorgestern die Maschinerie auf Hochtouren in der europäischen Hauptstadt und mittlerweile in die Gänge gekommen in Hamburg.
Volle Kraft voraus rollte der OCV-Train auf die Hafenstadt zu und verwandelte sich kurzzeitig situationsbedingt in ein Dampfschiff. Hier sollte das Gängeviertel gerockt werden. Haben wir natürlich auch getan, jedoch war leider das erste Mal auf dieser Tour wenig los im Publikum. Dies kann man verständlicherweise schwer kontrollieren, vor allem sonntags. Dennoch fuhr der OCV-Train drüber und bescherte dem Gängeviertel eine abenteuerliche Reise ins OCV-Land. Am Ende des Abends saßen wir dann in einer außergewöhnlichen, jedoch sehr interessanten Runde beisammen. Die Unterhaltung ging von besetzten Häusern über ins Flamenco-Gitarre spielen und mündete schlussendlich ins Kapitel "verstopfte Pissoirs".
Der nächste Tag war unser freier Tag in Hamburg. Die Unterkunft war ein pornöses Hostel mitten auf der Reeperbahn. Wir machten uns ein Bild von dem ganzen Hype und endeten jedoch am darauffolgenden Morgen bei einem kostspieligen Spaß: Plattenläden, die wir in der Nacht entdeckt hatten, aufsuchen! Über einen freuten wir uns dann ganz besonders, als wir unsere eigene Platte im Regal sahen.
So, gerade eben eilen wir nach Göttingen, Stau ohne Ende, sehr zäher Verkehr und etwas Zeitdruck.
Wir melden uns wieder, erstmal nach dieser Höllenfahrt endlich Göttingen erreichen!!

PS: Heute hat unser neues Baby offiziell Release-Day!!! Die wunderschöne Split EP mit Satory! Leute jetzt seid IHR dran: Kaufen & Supporten!!! So schön Vinylplatte und so..
Erhältlich:
-über die Tiroler Berggamsen
-über Satory, das Post-Metal Biest aus Wien
-über Truelove Entertainment
-über Revolverman Records

Aufgoats!!!

Gesendet: Mittwoch, 02.11.2011














hinzugefügt 02.11.2011 um 19:59 von MNML_NFRMATION

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http://www.denkfabrikat.net/artikel/our-ceasing-voice-fall-tour-2011-bruessel-hamburg