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  1. Artikel

    Der General hat das Wort...

     
     ▶▶


    Veröffentlicht vor 41 Jahren
  2. Artikel

    Ich werde 2Pac immer lieben...

     
    Nun sitze ich hier, besoffen wie ein Ire und versuche die Gedanken in Worte zu fassen, welche gerade in meinem Hirn umher spuken... Um einen Anfang zu finden, ICH LIEBE ROCK 'N' ROLL in seinen weitesten Varianten und Formen. Von den Beatles (ja, auch das ist für mich Rock 'n' Roll) bis zu Jethro Tull. Jedoch war meine erste musikalische Liebe in einer ganz anderen Sparte der Musik zu finden. Zu diesen Zeiten war Hip Hop meine Musik und 2Pac mein Held. Ich verehrte diesen Mann geradezu. Zu meinem Pech war eben dieser auch der Held von vielen, vielen anderen, welche in meinen Augen zu einem hohen Prozentgrad keine Ahnung von 2Pac und dessen Botschaft hatten und haben. Dadurch wurde dieser großartige Rapper oft in die (unterste) Schulblade des heutzutage gängigen Mainstream "I-fuck-a-lotta-girls-in-my-hundreds-of-cars-motherfucker" Hip Hop gedrängt, wo er meiner Meinung nach nichts verloren hat. Ein rießen Vorurteil gegenüber 2Pac, welches eben durch jenes Bild des Hip Hop hervorgerufen wird, und ich zu meinen "aktiven Zeiten" allzu oft versucht habe mit folgender Aufforderung zu widerlegen, ist jenes von 2Pac, des Frauenverachters, " wie die Rapper halt alle sind..." (ganz nebenbei: Ich verachte Verallgemeinerungen GENERELL). All jenen riet ich stets, sich das Lied Keep Your Head Up einmal genauer anzuhören und mir dannach das Selbe noch einmal zu sagen.

    Foto via ugo.com
    Worauf ich jetzt eigentlich hinaus will? Keine Ahnung. Ich versuchs mal so: Dem Hip Hop bin ich nun schon einige Jahre entwachsen. Mein Dank geht an dieser Stelle einmal mehr an meinen lieben Freund Reiner Kapeller, der mich damals mit gemeinsam weit geöffneten Köpfen in die große Welt der Girtarrenmusik einführte. Und obwohl ich seit diesen Tagen dem Hip Hop langsam aber stetig entwich, und ich mich irgendwann (was ich damals nicht für möglich hielt) ganz und gar der Rockmusik verschrieb, so blieb eine Liebe bestehen, eben diese zu 2Pac und seinen Worten und Gedanken. Ich bin mir sicher, dass diese Lieder in unregelmäßigen und größer werdenden Abständen immer wieder zurück in mein Leben finden werden, genauso wie sie es heute Nacht wieder einmal tun. Mein letzter Gedanke dazu ist nun nur noch, dass sich durch eben dieses Schubladendenken, das sich in jedem von uns versteckt, und welches uns allzu oft daran hindert weiter und tiefer zu blicken, weil wir in einer von Stereotypen verseuchten Welt leben, auch der Grund ist, warum "Die glänzende Schlange, die dankbar ist vor Gott" (Übersetzung von Tupac Amaru Shakur), nie die Anerkennung in einer breiten Öffentlichkeit erreichen wird (abgesehen davon, dass er das kleine Handycap hat, tot zu sein), die er verdient hätte. Schlussendlich sind meine Gedanken noch zu einem Ausdruck des heftigen Missfallens der Verallgemeinerungen geworden. Um ein Ende zu finden, da ich jetzt echt pennen will und ich grad wirklich nicht weiss, warum ich immer noch wach bin (04:23 Uhr) und diese Zeilen schreibe, und um auf den Titel zurück zu finden: ICH VERABSCHEUE VERALLGEMEINERUNGEN (weil die ja so oft zutreffen) UND WERDE 2PAC IMMER LIEBEN... ▶▶


    Veröffentlicht vor 41 Jahren
  3. Artikel

    (S)Hitradio Ö3 - meeehr Abwechslung!

     
    In diesem Text möchte ich wohl in erster Linie etwas Dampf ablassen, oder eher das verarbeiten, was ich nun seit mittlerweile einenhalb Monaten täglich verdonnert bin mitzumachen. Dazu ist zu sagen, dass es sich hierbei gerade um Halbzeit handelt, ich also noch einenhalb Monate mit abwechslungsreicher Musik arbeite, ausgestrahlt von innovativen und risikofreudigen Radioregisseuren...

    Grafik: (c) Markus Urban

    Um etwas klarer zu werden: Ich arbeite in einem Produktionsbetrieb um mir eine Reise in und durch das wunderschöne und verrückte Thailand zu finanzieren. Ich zersäge tagtäglich zahllose Holzpaletten in ihre Einzelteile und sortiere diese dann in Wiederverwertbares und - wie könnte es anders sein - in Nichtwiederverwertbares. Klingt scheiße, ist scheiße! Ist aber für die Dauer von drei Monaten erträglich, wenn dafür eben eine Reise winkt. In jenem Betrieb nun ist  Ö3 Programm. Mehr als acht Studen am Tag. Jeden Tag. Um es deutlicher auszudrücken, ich werde musikalisch misshandelt von immer wieder kehrenden HITS, die stündlich aus den Lautsprechern in der Halle donnern. Um wieder auf meeehr Abwechslung zurück zu kommen: Ich traue mir mittlerweile ernsthaft zu, 70 Prozent der Musikstücke an einen Wochentag (höchstwahrscheinlich auch am Wochenende und an Feiertagen) zwischen halb Acht vormittags und halb Fünf Uhr Nachmittags vorauszusagen. Ein Zeitraum von neun Stunden. Da passt 'ne Menge Musik rein, möchte vielleicht einer sagen. Stimmt. Doch da es anscheindend zur Gewohnheit von Ö3 gehört, sich auf grob geschätzte dreißig Lieder zu beschränken (ja, ich setzte bewusst hoch an), ist dieses Vermögen nicht allzu hoch einzuschätzen. Noch dazu, dass der Großteil dieser Stücke zu den Evergreens der Pop- und (ganz wenig) Rockgeschichte gehören. Der kleine Rest sind aktuelle Tophits (Dance, Dance, Dance!), welche stündlich zum Besten gegeben werden. Eine weitere musikalische Sünde begehen die Programmmacher indem sie die wenigen Höhepunkte in ihrem Programm rücksichtslos zerstören. Ein Beispiel: November Rain von Guns 'n' Roses. Ein 8:57 Minuten langes Gesamtkunstwerk. Das scheint Ö3 aber keineswegs zu stören und nach maximal vier Minuten dem Lied ein abruptes Ende zu bereiten um Lady Gagas Pokerface zum x-ten Mal durch Österreichs Radios schallen zu lassen. Mein Appell: SPIELT ES, ODER SPIELT ES NICHT! Für mich persönlich der Gipfel ist jedoch die beinahe schon zynische Eigenwerbung, welche, um auf den Titel zurückzukommen, MEEEHR ABWECHSLUNG verspricht. Mehr Abwechslung? Jedes weitere Wort dazu, scheint mir überflüssig... Für Mehr 4, und weniger 3! ▶▶


    Veröffentlicht vor 41 Jahren
  4. Artikel

    Mr. Hope

     
    100 und ein paar Tage ist Barack Obama nun Präsident der Vereinigten Staaten. Grund genug um ein paar Worte über diesen großartigen Mann zu verlieren...

    (Foto: alexgrey.com)


    Beinahe täglich erreichen uns neue Meldungen darüber, wo Obama gerade was zu wem gesagt, worüber er gesprochen oder welche neuen Handlungen er im Kampf gegen die zahllos scheinenden Probleme gesetzt hat, mit denen er seit seiner Amtseinführung zu kämpfen hat. Viele von ihnen hinterlassen von einer kapitalistischen, machtsüchtigen Regierung, welche von einer inkompetenten, durchschaubaren Marionette "geführt" wurde. Doch all dem scheint Obama mit einer überragenden Lockerheit und Selbstverständlichkeit entgegenzutreten und - was noch wichtiger ist - zu meistern. Annäherung an den Islam, Verbesserung des Verhältnisses zu Lateinamerika - speziell Kuba - welches in den Augen dieses Mannes wohl nicht länger als "Hinterhof Amerikas" gelten soll, Vorbereitung des Abzugs aus dem Irak - um nur einige Beispiele zu nennen. Bis auf wenige Ausnahmen waren die Meldungen über Obama durchwegs positiv für Menschen, die - wie ich - daran glauben, dass es besser ist Freund als Feind zu sein. Eine offene Hand erreicht mehr als eine geballte. Dieser Grundsatz ist es wohl auch, welcher Obama zu dieser schillernden Person macht, die er ist. Ein Symbol für Hoffnung, Einigkeit, Menschenrechte und Gleichheit. Sollte dieser Mann auch nur die Hälfte seiner Vorhaben in die Tat umsetzen können, so erleben wir vielleicht einen US-Präsidenten, der zu Amtszeiten heißer Anwärter auf den Friedensnobelpreis wird. Meine Stimme hätte er! Nun wage ich einen etwas heiklen Vergleich. Und ich will UNMISSVERSTÄNDLICH KLARSTELLEN, dass sich dieser Vergleich NUR auf den BEKANNTHEITSGRAD IN DER GESCHICHTE, und sonst nichts, bezieht. Ich glaube, dass wenn man einen Namen nennen sollte, der das letzte Jahrhundert am meisten geprägt hat, so wäre die am öftesten gehörte Antwort wohl Adolf Hitler. Keine andere Person hat - hier in der westlichen Welt - ihren Stempel so deutlich auf das 20. Jahrhundert gedrückt, wie die personifizierte Ausgeburt des Bösen: Adolf Hitler. Selbst vielen Volkschulkinder ist dieser Name 60 Jahre nach dem 2. Weltkrieg geläufig, auch wenn sie noch nicht viel damit anzufangen wissen. Und vielleicht erleben wir gerade jetzt, wie sein positives Pendant des 21. Jahrhunderts seine ersten Schritte in Richtung neuer Weltordnung unternimmt. Ein Mann, der die Grundlage für eine bessere Welt zu legen versucht, in der Menschen auf Dialog und nicht auf Waffengewalt setzen. Wer weiß ob in 60 Jahren nicht jedes Kind schon von dem großen Barack Obama gehört haben wird... Sind einige meiner Ansätze Träumereien und Utopie? Gut möglich - die eine oder andere sogar bestimmt - aber wenn Obama etwas repräsentiert, dann, dass sich Träumereien irgendwann auszahlen könnten! Thank you, Mr. Hope, thank you! ▶▶


    Veröffentlicht vor 41 Jahren



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Daniel Kieber
aka doest 
"jäzz roh tal"
4 Beiträge // 69 Kommentare // Registriert: 01.02.2010

doest sagt
Zum Artikel Robin Hood
"der witz ist der: wenn ich diesen artikel like, weil ich meine abneigung gegen diesen film zum ausdruck zu bringen will, erscheint auf dem fb profil: "daniel likes robin hood" ;-)"
12.05.2010 um 16:02 Uhr
Zum Artikel Robin Hood
"so und nicht anders!"
12.05.2010 um 15:57 Uhr
Zum Artikel The Irony of It All
"ja das stiiimmt..."
07.03.2010 um 23:53 Uhr
Zum Artikel A fine selection of tattoos
"unbeingdead isn't beingalive wie wahr..."
03.03.2010 um 17:56 Uhr
Zum Artikel Fisch und Wand
"geil geschrieben! und ich tipp mal auf österreich. hö hö hö..."
12.02.2010 um 17:53 Uhr