Profil von Kiki auf denkfabrikat.net
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  1. Artikel

    Einfach mal machen!

     
    Wie oft fragt sich nicht unsereins, was mit dem Leben anzustellen ist. Kreativität hin oder her. Manchmal ist es doch schwierig ein Ventil dafür zu finden. Da fehlt die Zeit, die zündende Idee, der Ansporn, die Möglichkeiten...
    In den letzten Wochen machte ich das Schuberttheater zu meinem zweiten Zuhause und stürzte mich zusammen mit meiner guten Freundin Jasmin Zamani in die wunderbare Welt des Schauspiels. Das Ergebnis ist ab dem 18. März zu sehen (weitere Informationen unter „Events“). Wir haben uns also entschieden ein Theaterstück zu inszenieren. Einfach mal so.

    Wie ist es zu all dem gekommen? Zunächst einmal musste das passende Stück gefunden werden. Da Jasmin eine Lehrveranstaltung in der Theaterwissenschaft zu Jura Soyfer besucht hat, hielt sie mir irgendwann im Frühling letzten Jahres „Der Lechner Edi schaut ins Paradies“ unter die Nase und bat mich es zu lesen. Ich brachte dieselbe Begeisterung wie sie für das Stück auf und wurde zu ihrer Co-Regiesseurin. Soweit, so gut.
    Wir begannen mit den Vorbereitungen, schrieben unsere Fassung und unterhielten uns über die Figuren. Als Thewi-Studentinnen konnten wir natürlich theoretisches Wissen vorweisen und auch Erfahrungen im Bereich der Regie-Assistenz schienen brauchbar, doch ansonsten betraten wir Neuland.

    Wir suchten unser Team zusammen, denn ohne Aufgabenverteilung geht es einfach nicht. Da wurde jemand für die PR gebraucht, eine KostümbildnerIn, eine Regie-Assistenz, jemand für die Musik, usw. Womit wir absolut nicht gerechnet hatten, war das unheimliche Interesse an unserem Projekt von seitens unserer Freunde und Bekannten. Niemand war dabei an Geld interessiert, sondern an einem gemeinsamen Ziel: mit kreativer Arbeit ein schönes Ergebnis zu bekommen. Natürlich versprachen wir auch jedem ein angemessenes Zeugnis.
    Eine Location war schnell gefunden, denn den Leuten vom Schuberttheater gefiel unser Konzept und sie wurden somit Co-Produzenten. Nun ging es auf die Suche nach geeigneten SchauspielerInnen.
    Wir inserierten im Internet und luden Leute ein, die uns interessierten. Ehe wir uns versahen, saßen wir im Zuschauerraum und begutachteten ihr Können, mussten das ein oder andere mal schmunzeln, das Lachen unterdrücken oder waren schlichtweg begeistert.  Jedem gaben wir ausdrücklich zu verstehen, dass wir ihnen nicht viel Geld zahlen können. Aber auch hier lernten wir, dass es etliche SchauspielerInnen aus Leidenschaft gibt, die nicht des Geldes wegen auf der Bühne stehen wollen. Somit fand sich unser Ensemble nach und nach zusammen. Durch die gute Öffentlichkeitsarbeit fanden wir sogar  Sponsoren.

    Ehe wir uns versahen fand die erste Leseprobe statt. Jasmin und ich fanden uns nun in der Rolle der Regisseurinnen wieder, die wir zwar schon hundert Mal theoretisch definiert hatten, nun aber der praktischen Anwendung bedurfte. Es brauchte ein paar Erfahrungen, bis wir den richtigen Ton fanden, aber auch hier galt: Learning by doing. Kritik zu äußern, gute wie auch schlechte, ist nicht immer einfach. Vor allem das genaue Hinsehen und Hinhören, selbst die kleinste Bewegung auf der Bühne zu registrieren oder kaum wahrnehmbare Veränderungen in der Stimmlage zu hören, waren gefragt.

    Immer wieder stießen wir auf neue Aufgaben und Herausforderungen. Durch unser wirklich sehr engagiertes Team wurde fast jedes Problem gelöst. Wir bekamen sogar einen grandiosen Trailer zustande, dank der Hilfe zweier Studienkollegen. Sie taten das ebenfalls nicht, weil sie auf Geld hofften, sondern weil sie Spaß an der Arbeit hatten.
    Nun stehen wir kurz vor der Premiere. Zustimmung und Ablehnung können wir nicht kontrollieren. Aber wir haben hart gearbeitet und wollen uns nun endlich dem Publikum stellen. Wir sind soweit.







    Es gibt genug  Menschen auf diesem Planeten, die einfach nur Lust auf kreative Arbeit haben und an einem gemeinsamen Ziel interessiert sind. Daher: Auf ins kalte Wasser und einfach mal machen! Nicht lange zögern! Mit dem richtigen Team lässt sich so einiges auf die Beine stellen!


    Text: Ann-Kristin Meivers

    Das Denkfabrikat empfiehlt
    Der Lerchner Edi schaut ins Paradies Termine: 18., 19., 20., 22., 23. und 24. März 19:30 Uhr Regie: Jasmin Sarah Zamani Co-Regie: Ann-Kristin Meivers Regieassistenz: Linda Gondorf Musik: Lukas Lachnit und Robert Boisits Kostüm/Bühne: Alina Dittl PR: Alena Senden Dramaturgie: Valentina Scharrer Licht: Simon Meusburger Grafik und Bildbearbeitung: Anna Catarina Wegscheider Fotos: Paul Krehan Darsteller: Alexander E. Fennon, Sabina Schreib, Benedikt Grawe und Christoph Hackenberg Co-Produziert vom Wiener Schubert Theater
     ▶▶


    Veröffentlicht vor 41 Jahren
  2. UP NEXT

    19.03. Lechner Edi schaut ins Paradies @ Schuberttheater

    Location: Schuberttheater
    Veranstalter: Jasmin Zamani und Kiki Me

  3. Artikel

    Der Lechner Edi schaut ins Paradies - Es wird ernst!

     
    Das Theater-Projekt "Der Lechner Edi schaut ins Paradies" von Jura Soyfer unter der Regie von Jasmin und meiner Wenigkeit nimmt so langsam Form an. Hier hab ich schon einmal drüber geschrieben. Demnächst beginnen die Proben. Hier zu sehen ist nun schon einmal unser Flyer. Darauf findet ihr auch die Telefonnumer unter der ihr ab sofort Karten reservieren könnt.

    lechner_edi_flyer01 lechner_edi_flyer02
     ▶▶


    Veröffentlicht vor 41 Jahren
  4. Artikel

    Der Lechner Edi schaut ins Paradies - Casting

     
    Wir, Jasmin und Kiki, suchen eine weibliche und einen männlichen SchauspielerIn (Ausbildung nicht zwingend nötig) für "DER LECHNER EDI SCHAUT INS PARADIES" von JURA SOYFER
    paradiesapfel
    Bild: Roland Rafael Repczuk
    Aufführungsort: Schuberttheater Wien, Währingerstraße 48, 1090 Wien Probenbeginn: 7. Februar 2010 Premiere: 18. März 2010 (6 Vorstellungen) Castingtermin: 5. Dezember 2009, Beginn: 9 Uhr   

    Zu vergebende Rollen: Fritzi ? Alter: 30 – 40; Haare: mind. schulterlang, Farbe egal; drahtiger Körperbau, burschikos helle Hautfarbe; naiv, leicht zu beeindrucken, herzensgut, zufrieden mit den Dingen, die sie hat, aufrichtig mütterlich, stark, entwickelt in wichtigen Situationen die nötige Kraft und Stärke, um Entscheidungen zu treffen; nicht intellektuell; Motor/Pepi ? Alter: ca.25; Haare: kurz, Farbe egal; groß, ”schlaksig”, sportlich – kein Muskelpaket; dreist, manipulativ, nach außen freundlich und hilfsbereit, egozentrisch; Was wir erwarten:
    1. Vortrag eines selbst gewählten Monologs
    2. Vortrag einer vorgegebenen Textstelle UND Vorsingen eines selbst gewählten Liedes (deutscher Text)
    3. Kenntnis des Songs „Let it be”
    Wenn ihr Interesse habt meldet euch einfach bei Kiki unter blickinsparadies@gmail.com Die entsprechenden Textauszüge bekommt ihr dann zugeschickt!  
    Inhalt des Stücks: Der Schuhmacher Edi Lechner ist arbeitslos, wie so viele seiner Freunde und ehemaligen Kollegen. Und ohne Job fehlt es ihm auch an Geld um seiner Freundin Fritzi schöne Geschenke zu machen… Aber wer ist eigentlich Schuld an der ganzen Misere? Die Industrialisierung mit ihren ganzen Maschinen! Als Edi gerade Rachegelüste zu seinem Nachfolger, dem Motor Pepi, hegt, taucht dieser auf und erklärt ihm, dass seine Schlussfolgerung zu kurz gegriffen ist. Denn wer ist wohl Schuld an der Maschinenexistenz? – Die Erfindung der Elektrizität! Und wenn sie schon mal dabei sind, eigentlich jegliche Erfindungen und Entdeckungen der Menschheit! Mit dieser Erkenntnis begeben sie sich auf eine Zeitreise quer durch die Vergangenheit um das zukünftige Leid zu verhindern… Jasmin Zamani Kiki Meivers  ▶▶


    Veröffentlicht vor 41 Jahren
  5. Artikel

    Paranoid Park

     
    Wie in Trance wirkende Skateboard-Szenen, gedankenverlorene Nahaufnahmen und schockende Kurzmomente, das ganze verpackt in die Welt eines amerikanischen Teenagers, der von heute auf morgen in ein Loch fällt, dessen Ausgang er nicht zu sehen scheint. Das ist Gus van Sants Paranoid Park. Protagonist des Films ist Alex (Gabe Nevins), der seine Leidenschaft dem Skateboarden verschrieben hat. Zusammen mit seinem Freund Jared sucht er eines Tages den Paranoid Park in Portland auf, ein Treffpunkt und Fahrpark vieler Skater, die im Leben nicht viel Glück gehabt hatten. Alex fühlt sich von dieser leicht verruchten Atmosphäre sofort angezogen. Somit beschließen die beiden Freunde noch mal am darauffolgenden Samstagabend zurückzukehren. Jedoch fährt Alex schließlich alleine zum Skatergelände, denn Jared sagt ihm kurzfristig ab. In dieser Nacht passiert ein Unfall in der Nähe des Paranoid Park, bei dem ein Sicherheitsbeamter ums Leben kommt und in den Alex verwickelt ist. Der Film lädt ein, die Welt des Erwachsenwerdens zu erfahren. Oberflächlich gesehen werden typische Teenagerprobleme dargestellt: die Freundin, das erste Mal, die Scheidung der Eltern, die beste Freundin und schließlich die gewünschte Coolness, an der anscheinend alles abprallt. Zudem wirken die Schauspieler teilweise laienhaft, was damit zusammenhängen könnte, dass sie über die Internetseite „MySpace” gecastet wurden. Taucht man aber tiefer in die Materie ein, erlebt man eine Philosophie der Jugend und auch die Schauspieler verleihen mit ihrer Unprofessionalität einen unverblümten Realismus. Ein wichtiger Bestandteil des Films ist, dass der Protagonist das Geschehene niederschreibt. Das heißt, der Zuschauer bekommt direkten Einblick in die Psyche des Jungen. Auch die minutenlangen Aufnahmen von Gesichtern lassen eine genaue Beobachtung der Mimik zu. Auch der wirklich gute Soundtrack bereichert den Film: die Musikstile sind so unterschiedlich, sie reichen von klassischen Tönen bis hin zu harter Rockmelodie. Dabei unterstreicht die Musik jedes Mal die Szenen, besonders in den Zeitlupenaufnahmen der Skater. Die Szenen sind so unterschiedlich wie die Musik. Teilweise sind sie bewegungsreich, dann wieder ruhig, erzeugen Nachdenklichkeit oder einfach nur ekelerregend. Der Film bleibt dadurch spannend, dass er zeitverzögert erzählt wird. Erst in der Mitte bekommt der Zuschauer einen genauen Überblick darüber, was wirklich in der besagten Nacht geschehen ist. Teilweise werden Szenen auch doppelt gezeigt, aber der Zuschauer hat jeweils einen anderen Informationshintergrund dabei. Und die Moral von der Geschicht? Der Protagonist sieht keine Möglichkeit, über das Geschehen zu reden. Sein einziger Ausweg ist das Schreiben. Die Seiten werden am Ende des Films von ihm verbrannt. Platt formuliert kann gesagt werden, dass man über Probleme sprechen sollte und wenn man sie nur einem Blatt Papier anvertraut.
    Worum geht es aber nun wirklich in diesem Film? Sind es nur die Probleme eines Teenagers, die wir ja nun schon mehr als genug in Filmen dargestellt bekommen haben? Meiner Meinung nach geht es um die Behauptung eines Jugendlichen in seiner Welt, die Suche nach dem Risiko, ein Schicksalsschlag, dessen Bewältigung. und der Einblick in die Seele eines Jungen. Paranoid Park ist ein interessanter Film, dessen Tiefe jedoch nicht auf den ersten Blick erkannt wird . Auf keinen Fall aber haben wir es hier mit einem klischeereichen und durchgekauten „Oh nein, nicht noch ein Teenie-Film” zu tun, dessen Ausgang wir von Anfang an kennen. Regie: Gus Vant Sant Darsteller: Gabe Nevins, Daniel Lin, Taylor Momsen (u.a.) Jahr: 2007 Land: USA Filmstart: 01.11.2007  ▶▶


    Veröffentlicht vor 41 Jahren



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Ann-Kristin M.
aka Kiki 
5 Beiträge // 2 Kommentare // Registriert: 18.01.2010

Kiki sagt
Zum Artikel Einfach mal machen!
"Hallo ihr Lieben, leider gibt es keine Fotos, das wurde irgendwie verschlafen...aber wir haben bald einen super Mitschnitt! Schade, dass heute ausgefallen ist, aber unser Hauptdarsteller, hat eben keine Stimme mehr. Bis morgen will er aber mit viel Honig und Ruhe wieder fit für die Bühne sein. Also, bei Interesse, bitte melden! "
23.03.2010 um 22:22 Uhr
Zum Artikel poolbar: Mediengruppe Telekommander
"Das war ein super Konzert auf dem Donauinselfest! Hab sie zum ersten Mal live gesehen und war nur am feiern!"
13.07.2009 um 14:41 Uhr