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  1. Kolumne

    Wie Vieh...

     

    Wie Vieh läuft man durch die Gänge. Wie Vieh geht man an den Waren-"Trögen" vorbei. Wie Vieh steht man in der Reihe; vor dem piepsenden "Gatter" namens Kasse. Wie Vieh wartet man, geduldig und mit gesenktem Blick... Doch dann: Eine Wand von Alkoholika! Zigaretten in rauhen Mengen! Nach Gepiepse und Getippe sagt man dann erstmal: "Prost", und zündet sich eine an. Schließlich ist man ja Mensch!

     

  2. Webtipp

    Interessant...

     

    Beschreibung

     

  3. Webtipp

    Sony machts vor

     

    Beschreibung

     

  4. Webtipp

    W.T.F.???

     

    Beschreibung

     

  5. Webtipp

    The World is Flat - Thomas L. Friedmann

     

    Beschreibung

     

  6. Webtipp

    pacworld.de

     

    Beschreibung

     

  7. Webtipp

    Unbedingt anschauen

     

    Beschreibung

     

  8. Artikel

    A Tribute to Helmut Seethaler

     
    Auch wenn diese Fotos schon älter sind: nach oder in der Wirtschaftskrise aktueller denn je:

    NICHTS TUN BEWIRKT DASS WEITER ALLES VERTAN WIRD


    JEDER DER LAUT DENKT WIRD ENTFERNT
    UM ANDERE NICHT VOM NICHT-DENKEN ABZULENKEN
    UND ZUM LAUT DENKEN ANZUREGEN


    JE MEHR DINGE VOM DENKEN ABLENKEN
    UMSO LENKBARER WERDEN WIR
    FÜR DIE DINGE-ERZEUGER


    MAN MUSS EINGREIFEN IN DIE WELT
    SONST WIRD SIE IMMER UNBEGREIFBARER


    GELD MACHT FÜR WENIGE VIELES MÖGLICH
    DAHER FÜR VIELE BALD ALLES UN-MÖGLICH


    EIN KLEINER TEIL HAT ALLES
    EINEM GROSSEN WIRD NUR DAS GELASSEN
    DAS IHN FÄHIG HÄLT
    WEITER FÜR DEN KLEINEN BILLIG ARBEITEN ZU KÖNNEN

    In diesem Sinne.... Vielen Dank Herr Seethaler fürs VORDENKEN.
     ▶▶


    Veröffentlicht vor 41 Jahren
  9. Webtipp

    mymicrocredit.org

     

    Beschreibung

     

  10. Webtipp

    Nachhaltiger Konsum

     

    Beschreibung

     

  11. Artikel

    Schon wieder - Amoklauf in Ludwigshafen

     
    Schon wieder gab es einen Amoklauf  an einer deutschen Schule. Diesmal in Ludwigshafen bei Mannheim. Diesmal gab es Gottseidank "nur"einen Toten. Wenn man das überhaupt sagen kann. Da läuft doch irgendwas verkehrt?! Winnenden ist gerade mal ein knappes Jahr her. Damals starben 15 Menschen. Und der Amokläufer selbst.

    Müssen wir uns daran jetzt gewöhnen? Dass einmal im Jahr ein junger Mensch durchdreht und um sich schießt oder sticht?
    Das Erschreckende ist vor allem die allgemeine Ratlosigkeit im Angesicht dieses Phänomens. Im Angesicht seines Schreckens.

    Es ist ein schwieriges Thema. Vor allem auch deshalb, weil jeder weitere Fall auch ein weiteres Beispiel, eine weitere Vorlage für Nachahmer darstellt. Man kann nicht NICHT darüber in den Medien berichten. Auch wenn es sicher unterschiedliche, bessere und schlechtere Herangehensweisen der Berichterstattung gibt.

    Wieso häufen sich die Fälle von Amokläufen? Vor allem wieso von Amokläufen an Schulen? Verübt von jungen Menschen!?

    Die Computerspiele waren lange ein sehr populärer Schuldiger. Das Thema hatten wir im Abitur. Ich finde das ist zu einfach gedacht. Das Problem ist komplexer. Genauso könnte man Autos verbieten. Die hat auch Jeder. Und sie sind sicher gefährlicher, wenn man rein quantitativ auf die Zahlen der Todesopfer schaut. Das wäre makaber. Find ich auch.

    Nein. Die Quantität, die Zahl der Todesopfer allein, kann nicht das Richtmaß sein.

    Es ist ein Unterschied ob Menschen durch einen Unfall oder durch den Entschluss eines anderen Menschen sterben.

    Die Öffentlichkeit scheint das auch erkannt zu haben. Viel schlimmer ist, dass alle Täter der Vergangenheit offenbar Zugang zu Schusswaffen hatten. Waffen. Sie gehören verboten. Wer braucht in diesem Land Waffen? Die gehören in die Hände der Polizei. Wenn überhaupt. Die Lobby  der Waffenbesitzer scheint nicht gerade klein zu sein. Die Politik sieht von einem generellen Schusswaffenverbot weiterhin ab. Bis jetzt jedenfalls. Ein generelles Waffenverbot wäre sicher gut.

    Es wäre aber trotzdem nicht die Bekämpfung der Ursache. Es wäre die Bekämpfung eines Symptoms. Im aktuellen Fall benutzte der Täter keine Schusswaffe. Er benutzte ein Messer.

    Eine "positive" Entwicklung gibt es in diesem jüngsten Fall. Der Täter lebt noch. Er kann darüber Auskunft geben, was ihn und vieleicht auch die anderen Amokläufer in eine so tiefgreifende Verzweiflung getrieben hat, dass er tötet.

    In diesem Fall waren es wohl die Noten.

    Man sollte ihm gut zuhören. Man sollte ihm geben was er nach dieser Tat am wenigsten verdient und doch mit ihr erzwungen hat. Nur eben im richtigen Rahmen.

    Die Rede ist von AUFMERKSAMKEIT.

    Die Plattform dafür sollten nicht die Medien sein.

    Alle schreien nach ihr, nach der Aufmerksamkeit. Den ganzen Tag. Sie schreien von allen Seiten. Die Werbung. Die Produkte. Der Markt. Die Medien selbst.

    Die Täter schreien verzweifelt. So verzweifelt, dass sie dafür töten.

     ▶▶


    Veröffentlicht vor 41 Jahren
  12. Artikel

    Zeitdruck

     
    Wer herrscht denn heutzutage noch über wen? Könnte man sich fragen. Diejenigen die über unsere Zeit verfügen über Diejenigen die vor allem Zeit brauchen...

    Es ist schon fast komisch. Da berichten allenthalben renommierte Blätter über junge Menschen (Zeit), es gibt Studien und Expertisen (Pisa/EU) - kurz: jeder will mitreden wenn das Thema Bildung auf den Tisch kommt. Seltsam nur wie wenig Stimmen aus den Reihen des eigentlichen „corpus delicti”, also von Schülern, Studenten etc. selbst zu finden sind. Brav stehen die Studienvertretungen für hehre Ziele wie Abschaffung der Std. Geb. und Ähnliches ein doch die Ergebnisse bleiben die gleichen: immer weniger Studierende bringen es zu einem abgeschlossenen Studium. Und weiter setzt die Politik das Wort Bildung dermassen inflationär ein, das man sich wundern muss, wo denn nun eigentlich das Problem liegt.

    Übersehen wird hierbei leider allzu oft ein ganz einfacher Aspekt: Studieren ist schlicht und ergreifend teuer. Vorbei die Zeiten des Studenten der auf seinem Fahrrad gemütlich zur Uni tukkelt, der in der Bar Kneipe sitzt und über Gott und die Welt philosophiert. Vorbei die Zeit des Studenten der tatsächlich „studiert”. Wer auf Wikipedia studieren in die Suchleiste eingibt erhält zur Antwort: „Es existiert kein Artikel mit dem Namen „studieren”. Eine seltsam bezeichnende Tatsache für unsere so oft beschworene Informationsgesellschaft. Etwas weiter kommt man mit dem Wort Studium. „Das Studium (lateinisch studere: „(nach etwas) streben, sich (um etwas) bemühen” Studieren heisst also sich um etwas bemühen. Damit lässt sich schon etwas mehr anfangen. Leider scheint es jedoch so zu sein, dass dieses „Bemühen” in unserer Gesellschaft nicht sehr hoch anerkannt wird. Gerade eben erst verabschieden die Regierungen ein mehrere Millarden schweres Finanzpaket als Hilfe für die Banken welche sich wohl auch um etwas bemüht haben. Wir bemühen uns brav weiterhin vor allem um Aspekte des Alltags: Miete bezahlen, Essen bezahlen, Rechnungen bezahlen, dabei nicht den Kopf zu verlieren und nicht zu viel konsumieren.

    Die Frage ist nur um was man sich denn nun bemüht. Wenn man sich bemüht aus Geld, immer mehr Geld zu machen stellt sich die Frage, woher denn nun eigentlich das „Mehr” kommt. Wer sich einmal umschaut wird feststellen, dass überall der Konsum und der Aufruf dazu die eigentlichen Herrscher sind. Und damit nicht genug. Die Bürokratie des gewählten Herrschers (wenn man das so sagen will), also des Staates, erdrückt jeden Versuch ein eigenständiges Leben zu führen mit der Beweislast, dass man Studiert.
    So sehr man sich auch bemüht, also so sehr man auch studiert. Ohne gut bezahlte Jobs oder wohltätige Eltern ist ein Studium heutzutage eine schwierige und teure Angelegenheit. Und wer es nicht in der errechneten Zeit schafft, der wird bestraft, da er sich ja nicht bemüht hat. Kindergeld adé, Bafoeg adé. Oje, oje.

    Eines jedoch scheint klar zu sein: wer sich nicht vor allem darum bemüht „die Gunst des Herren” zu erlangen der bekommt Probleme. Wer ist der „Herr”? Wer der „Bittsteller”?

    Ich geh los und such mir einen zweiten Kellner-Job. Da herrschen klare Verhältnisse.



     
    Text: Elmar Höfflin  ▶▶


    Veröffentlicht vor 41 Jahren



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Elmar Hoefflin
aka Elmar 
"ich hab keine ahnung was ich dazu sagen soll"
12 Beiträge // 14 Kommentare // Registriert: 13.02.2010

Freiburg

ich wär so gern Student
Elmar sagt
Zum Artikel REZ 404
"Fett..."
16.05.2010 um 10:05 Uhr
Zum Artikel Denise Fragner beim Denkfabrikat
"find ich auch. drei und vor allem vier find ich gut"
19.04.2010 um 09:38 Uhr
Zum Artikel Punktgenaue Zeitsprünge
"Danke Reiner. Super Artikel und super Musik."
04.04.2010 um 19:42 Uhr
Zum Artikel The Irony of It All
"1A Song, 1A Künstler"
08.03.2010 um 12:46 Uhr
Zum Artikel Das Denkfabrikat im Standard
""Ick freu mir" für Euch."
08.03.2010 um 12:33 Uhr