|
2 Urban Art Forms 2010 - PreviewEs ist wieder so weit. Das Urban Art Forms Festival steht vor der Tür. Bereits zum sechsten Mal werden sich Freunde der elektronischen Tanzmusik im burgenländischen Wiesen einfinden, um vier Tage lang ihrer Leidenschaft zu frönen. ![]() Wie schon in den Jahren zuvor gibts auch heuer wieder einige Erweiterungen am und rund um das Festival. Beispielsweise gibts mit der Mainstage, der Dogs on Acid (Drum & Bass Stage), der Afterparty Stage, der Psytrance Stage, der Red Bull Music Academy Stage und der put your dancing shoes on... Stage insgesamt sechs Bühnen die sich über das ebenfalls vergrößerte Festivalgelände verteilen. Man darf gespannt sein, wie sich dieses, in der Theorie ziemlich fett klingende, Konzept in der Realität präsentiert. Auf ein Herumgeschiebe wie nach dem Auftritt von Deichkind letztes Jahr können glaub ich alle Besucher getrost verzichten. Vielleicht tritt aber auch der Fall ein, dass sich die Menschenmassen auf den fünf gleichzeitig bespielten Bühnen etwas besser verteilen. Wie gesagt. Ich bin gespannt. Vom Lineup her gibt es leider eher wenig Überraschungen. Den Vorwurf, dass sie zu kreativ beim Booking wären, braucht sich das UAF Team heuer sicher nicht gefallen lassen. Viele alte Bekannte aus den letzten Jahren sind dabei, wie zum Beispiel Sven Väth, Digitalism, Moonbootica, Stephan Bodzin, Adam Freeland oder aus der DnB Ecke Roni Size, Ed Rush & Optical, Noisia, Panacea, John B oder Subfocus. Eine Überraschung gibts leider doch. "SuperDJ" und Star der französischen TV Werbung für ein partysicheres Haargel, David Guetta, wird am Mainfloor für reges Kommen und Gehen sorgen (ich werd abhaun). Vom Sound her wohl in die selbe Ecke zu stellen, aber nicht ansatzweise so nervig wie der zuvor genannte Herr, ist wohl Armand van Helden. Man mag vom Sound des Amerikaners halten was man will, aber er ist und bleibt eine Legende in der House Szene. Mit Carl Cox gibt einer der besten DJs der Welt sein Debüt am Urban Art Forms und wird am Nachmittag bzw. frühen Abend (er spielt in der Nacht am Global Gathering in Polen) die Crowd 2,5 Stunden lang schon gehörig auf Trab halten. Nichts desto trotz hat Carl Cox meiner Meinung nach seinen Zenit bereits überschritten und man hätte die (sicherlich horrend hohe) Bookingsumme doch eher für frischere und jüngere Acts ausgeben können (selbiges gilt auch für Papa Väth oder David Proletta äh... Guetta). Aber es gibt auch durchwegs Positives aus dem Lineup Bereich zu vermelden. Ganz stark sind zum Beispiel die Bookings von Len Faki, seines Zeichens Resident im Berliner Vorzeigeclub Berghain und meiner Meinung nach der Pate des Voll-auf-die-Fresse-bis-nix-mehr-geht Techno, Carl Craig, Technolegende aus den USA und Inhaber des Labels Planet E Communications, oder Boys Noize, der für knallharen Electro steht. Wie immer beim UAF, gibts auch eine Reihe interessanter Liveacts, die es in unseren Gefilden nicht so oft zu bestaunen gibt. Dieses Jahr unter anderem mit Parov Stelar, The Japanese Popstars, Popular Damage und Buraka Som Sistema. Ein Highlight für sich, wird mit Sicherheit wieder die Afterparty Stage darstellen. In dem kleinen Raum neben der Mainstage sammelt sich die Energie der feiernden Meute so, wie ich es selten woanders erlebt habe. Untermalt wird die Afterparty mit bärenstarken Acts wie dem Cadenza Showcase mit Luciano und Mirko Loko am ersten Tag (ganz ganz dick!!!) und Sebastian Leger am zweiten Tag. Wie gewohnt gibts den Support von der Creme de la Creme der heimischen DJs und Liveacts. So geben sich zum Beispiel die Flex Crew um Crazy Sonic und Catekk LIVE und Mnml Head Andy Catana die Klinke in die Hand. Eine große Bereicherung stellt die zuvor bereits erwähnte Red Bull Music Academy Stage dar. Allerhand Local DJs und Crews wie zum Beispiel der legendäre Susiklub, Pola Riot oder Patrick Pulsinger teilen sich die Teller mit renommierten Acts wie Clara Moto oder J.Wow & MC Kalaf. Gespannt darf man auch auf das diesjährige Visualkonzept sein. Jedes Jahr gibts kleinere und größere Modifikationen an den eigentlich sowieso seit ewig schon eindrucksvollen Visuals. Gesteuert wird die visuelle Untermalung des Sounds von über 40 nationalen und internationalen Visual Artists. Damit bleibt das UAF wohl das führende Festival in Bezug auf Visuals. Das wars dann mal mit dem kleinen Preview zum diesjährigen Urban Art Forms Festival. Kommendes Wochenende ist es so weit. Man möge die Daumen drücken, dass das Wetter besser wird als letztes Jahr und ich wünsch uns allen die wir hinfahren hiermit VIEL SPASS. See you @ Wiesen! P.S. Hier noch ein paar Appetitanreger :) Link zum Kopieren und Verbreiten: Artikel erstellt am 30.05.2010 um 17:44 Uhr 3872 Views, 2 Kommentare, 1 mal in den Favoriten ![]() Kommentare 2 Kommentare zu diesem Beitragwaunsinns artikel grabschi ;) Morgen geht's los! Es kribbelt schon... |
![]() |