Überredungskommunikation
Lug und Trug sind in unser aller Leben allgegenwärtig. In den ersten Semestern meines Studiums an der Universität Wien ist mir aufgefallen, dass Studenten immer wieder Daten für empirische Untersuchungen fälschen oder abändern, um ein gewünschtes Ergebnis zu erreichen. Bei empirischen Untersuchungen werden oft Fragebögen selbst ausgefüllt, die gleichen Personen mehrmals befragt oder aber die Ergebnisse in eine gewünschte Richtung gelenkt – sei es nun durch Fragebogendesign und Antwortmöglichkeiten oder aber durch aktive Beeinflussung während der Umfrage. Dies entspricht nicht den Anforderungen einer objektiven Empirie.
Jemandem einen Gefallen tun und darum beim Ausfüllen eines Fragebogens die Unwahrheit anzugeben steht fast schon an der Tagesordnung von Studenten. Wenn Kommunikation benutzt wird, um gezielt zu überreden, andere zu manipulieren oder gar zum eigenen Vorteil zu benutzen, so spricht man von persuasiver Kommunikation.
Einfach ausgedrückt, ist Persuasion die bewusste und gewollte Manipulation der Reaktion eines Kommunikationspartners. Im Theorieteil der Arbeit wird zuerst ein Überblick zu den verschiedenen Erkenntnissen und Theorien zu diesem Thema geliefert, dann werden verschiedene Komponenten und Techniken der Beeinflussung vorgestellt und schlussendlich wird auf die Folgen von Überredungskommunikation eingegangen. Wie man sich dem Werkzeug der Persuasion bedienen kann, um selbst einen Vorteil zu erlangen und ein gewünschtes empirisches Ergebnis zu erreichen, zeigt das durchgeführte Experiment, das im zweiten Teil beschrieben wird.
Was nutzt Wissen, wenn man es nicht weitergibt? Für alle Wissenshungrigen gibt's meine Arbeit "Überredungskommunikation" vom November 2008 bei textfeld.ac.at, einer Online-Publikationsplattform zur Vernetzung von Wissen, komplett und gratis zum Download. Über kritisches Feedback würde ich mich sehr freuen. Stefan Meier
Was nutzt Wissen, wenn man es nicht weitergibt? Für alle Wissenshungrigen gibt's meine Arbeit "Überredungskommunikation" vom November 2008 bei textfeld.ac.at, einer Online-Publikationsplattform zur Vernetzung von Wissen, komplett und gratis zum Download. Über kritisches Feedback würde ich mich sehr freuen. Stefan Meier
Artikel erstellt am 09.12.2009 um 17:29 Uhr // 384 Views