Tag des Qualitätsjournalismus
Am 5. Mai findet im Dachfoyer der Wiener Hofburg ein Symposium zum nationalen "Tag des Qualitätsjournalismus" statt.
Wer bereit ist früh aufzustehen, kann dabei sein, wenn von 9.30 Uhr bis voraussichtlich 13.30 Uhr diskutiert wird.
Anmelden kann man sich kostenlos unter wm@voez.at! Seid lieber schnell, die Anmeldung lief nur bis gestern, ich konnte es heute (26.4.) aber auch noch nachholen!
Wer bereit ist früh aufzustehen, kann dabei sein, wenn von 9.30 Uhr bis voraussichtlich 13.30 Uhr diskutiert wird.
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Den Auftakt zum Symposium bildet eine Key Note von Michael Moss, der 2010 mit Mitgliedern der "New York Times"-Redaktion den Pulitzer-Preis für Hintergrundberichterstattung, die komplexe Sachverhalte verständlich erklärt, erhalten hat. Moss, Jahrgang 1955 und seit 2000 Starreporter bei der "New York Times", hatte unter anderem in seinem Artikel "The Burger That Shattered Her Life" Sicherheitslücken in der US-weiten Verarbeitung von Burger-Fleisch aufgedeckt. Die konsequente "NYT"-Berichterstattung, welche - in Print und Online - das Schweinwerferlicht auf Mängel in der staatlichen Regulierung richtete, hat im Gefolge zu einer Verbesserung der Verhältnisse geführt.
"Anforderungen an den Qualitätsjournalismus"
Moderiert von Andreas Koller, dem stellvertretenden Chefredakteur und Leiter der Wiener Redaktion der "Salzburger Nachrichten", werden anschließend am Podium die Medienwissenschafter Klaus Schönbach von der Universität Wien, Stephan Russ-Mohl von der Universit%uFFFD della Svizzera italiana in Lugano, Reinhard Christl von der FH Wien sowie Franzisca Weder vom Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Klagenfurt "Anforderungen an den Qualitätsjournalismus" diskutieren.
"Anspruch und Realität - Qualitätsjournalismus in der Praxis"
Die Zusammensetzung einer zweiten Diskussionsrunde bürgt dann dafür, dass sehr unterschiedliche Vorstellungen von Qualität zur Sprache kommen werden. Unter der Leitung von Armin Wolf, dem stellvertretenden Chefredakteur der ORF-TV-Information und ZiB-2-Anchor, disputieren Eva Dichand von "Heute", "Presse"-Chefredakteur Michael Fleischhacker, Frido Hütter, Mitglied der Chefredaktion der "Kleinen Zeitung", ARTE-Präsident Gottfried Langenstein sowie "Falter"-Chefredakteur Armin Thurnher wie sich der Anspruch, Qualitätsjournalismus zu bieten, in Realität und Praxis niederschlägt.
http://www.voez.at/b1155
Artikel erstellt am 26.04.2011 um 18:38 Uhr // 1818 Views