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4 Robin HoodErfolgsgarantiert tritt Russel Crowe in die Fußstapfen von Errol Flynn und Kevin Costner. Am 12. Mai soll eine neue Version von Robin Hood die 63. Filmfestspiele von Cannes eröffnen. 10 Jahre nachdem Regisseur Ridley Scott und Russel Crowe zusammen Gladiator gedreht haben, wagen sie sich nun an die unzählig oft erprobte Geschichte um den legendären Bogenschützen, der den Reichen nimmt und den Armen gibt. Warum auch nicht, ist man von Hollywood doch gewohnt, immer auf Nummer sicher zu gehen. Gerüchten zu Folge, sollte Crowe den Part des Sheriffs von Nottingham übernehmen, aber nicht als Bad-Guy sondern als ehrlicher Mann, der gegen einen Räuber kämpft und zusammen mit Robin von Locksley eine Dreiecksbeziehung zur holden Maid Marian führt. Robin Hood aus einer anderen Perspektive, in einem anderen Licht. Viel zu schön, um wahr zu sein. Die Gerüchte waren gut und wichtig um auf den Film schon so früh wie möglich aufmerksam zu machen. Allerdings wurde nie ein Gedanke daran verschwendet, die Geschichte auch wirklich so umzusetzen. Da wärmt man lieber Errol Flynns Strumpfhosen auf und gibt sie andächtig weiter an den nächsten Superstar. Die Studios haben überhaupt kein Interesse daran die Seiten zu wechseln, den Pinkertons auf der Jagd nach Jesse James zu folgen. Robin Hood ist seit seiner Entstehung ein festgefahrenes Erfolgsprinzip. Warum davon abweichen? Und ehrlich gesagt, was soll schon schief gehen? Jeder weiß, was ihn erwarten wird: Ein schweres bombastisches Heldenepos mit Überlänge, das versuchen wird, die Leichtigkeit der früheren Versionen durch dramaturgische Tiefe, beeindruckende Spezialeffekts und Gewalt auf ein aktuelles Kinoniveau in dieser Kategorie Film zu heben. Mit Königreich der Himmel zeigte Ridley Scott bereits beeindruckend, wie er es verstand das Mittelalter und die Kreuzzüge auf die Leinwand zu bringen. Das einzige was dem Film fehlte, war ein guter Protagonist, eine Figur mit Charakter und Autorität. Qualitäten, die ein Russel Crowe schon oft unter Beweis gestellt hat. An seiner Seite spielen Cate Blanchett, Max von Sydow, William Hurt uvm. Gedreht wurde das Spektakel in Kielder Forest, Schottland. Zehn Jahre hatte der Wald dort Zeit sich von den Molotovcocktails des Tribuns Maximus Decimus Meridius zu erholen, um nun erneut unter der Regie von Ridley Scott vernichtet zu werden. Hoffen wir auf ein insgesamt ähnliches Resultat wie damals. Link zum Kopieren und Verbreiten: Artikel erstellt am 11.05.2010 um 21:36 Uhr 2836 Views, 4 Kommentare, 1 mal in den Favoriten ![]() Kommentare 4 Kommentare zu diesem BeitragDas ist ja heute :) Ich bin mal gespannt und denke schon, dass ich mir den im Kino anschauen werd'. Der Trailer verspricht ja schon allerhand Action und düstere Dreckszenen. Yeah. so und nicht anders! der witz ist der: wenn ich diesen artikel like, weil ich meine abneigung gegen diesen film zum ausdruck zu bringen will, erscheint auf dem fb profil: "daniel likes robin hood" ;-) Der Film ist sicher gut gemacht, ob er Gladiator das Wasser reichen kann, muss sich erst zeigen. Ich glaube nicht wirklich daran. |
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