Krankheit Kapitalismus

Kapitalisten, das sind Menschen, die mehr an Geld und materiellen Ressourcen anhäufen, als ihre grundsätzlichen Bedürfnisse es verlangen. Die Krankheit bricht dann aus, wenn der eigene Leistungs- und Geltungsdrang ihr eigenes Leben, oder das anderer Menschen beeinträchtigt.
Simpel vergleichbar ist dieses Verhalten mit dem eines so genannten "Camper" bei Computerspielen. Camper sind Spieler, die den einzigen Reiz am Spiel in der Vermehrung ihrer Punkte (stats) finden und nicht wirklich am Vorangehen des Spiels interessiert sind, zumindest nichts dazu beitragen, sowie weder Sympathien vom eigenen Team als auch nicht vom gegnerischen ernten. Sie warten bis sie das optimale Equipment für ihre Vorgehensweise beisammen haben (in reallife wären das wohl Gesetze und eben möglichst viel Kapital) und dann wird auf das Spiel und die restlichen Mitspieler gehörig geschissen.
Trotzdem kann man keine stichhaltige Argumentation gegen diesen Camper-Typus anbringen, da es das Spiel an sich nicht verbietet sich so zu verhalten. In diesem Falle wäre wohl eine Änderung der Regeln (wie sie auf manchen Servern zu finden war) auf dem Grundsatz des Besten für alle: man darf einfach nicht länger an einem Ort verharren als einen bestimmten Zeitraum (in reallife nicht mehr horten, als man braucht, damit auch für andere genug bleibt). Ist der Camper geskillt (in reallife: soft skills) wird er trotzdem am Server bleiben.In diesem Sinne: Fair Play!





Artikel erstellt am 25.01.2012 um 11:14 Uhr // 1803 Views





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1 Kommentare zu diesem Beitrag


Auf denkfabrikat.net wurde zufällig genau am selben Tag die erste gesponserte Werbung platziert. Ein Zeichen? Was sagt uns das? Danke für deine Worte, leider wird auf viel zu viel geschissen.
26.01.2012 um 02:58