Reform: Ich, die Kirche und mein Glaube
Früher war ich Ministrant. Nicht etwa während der Volksschule für drei Jahre oder so. Ganze zehn Jahre habe ich mit Überzeugung der Kirche gedient. Das war einmal. Heute unterstütze ich die AKS-Aktion "Hände falten, Goschn halten!", die geradeaus eine Trennung von Staat und Religion fordert.
In Göfis, meinem Heimatort, gibt es keine Altersobergrenze für Gottesdiener. Die Kirchengemeinde ist äußerst lebendig, der Dorfpfarrer seit jeher sehr beliebt und einflussreich, die kirchlichen Feiern fix ins Dorfleben integriert.

Göfis hat sogar zwei Gotteshäuser
Meine Eltern lehrten mich - wie es sich gehörte - in die Kirche zu gehen, nahmen mich sonntags mit zur Messe und verkündeten mir das Wort Gottes. Christliche Feiertage wurden (und werden) in unserer Familie gelebt. Damals, als unerfahrener und ungebildeter Mensch, faszinierte mich die Macht, die Aura und die positive Energie, die von dieser Gemeinschaft ausging.
Missionierung in der Volksschule Unsere Religionslehrerin nahm ihre Mission in der Volksschule sehr ernst, schwärmte von Gott und der Kirche. Ministrant zu werden, war damals schlichtweg IN. So wurde ich zu einem Kind Gottes ausgebildet, diente als Bub bei unzähligen Gottesdiensten, Taufen, Firmungen, Hochzeiten, Prozessionen und Beerdigungen. Ich war nicht nur dabei, sondern ein Teil des Geschehens.
Im Alter von vierzehn Jahren wird man in Göfis dann MAXIstrant. Alljährliche Ausflüge und Wirtshausbesuche inklusive Ehrung der Treuesten der Treuen vom Pfarrer persönlich halten die Diener bei der Stange. 40-jährige Tabernakeljünger sind zwar rar aber tatsächlich existent. Gefirmt wurde ich dann mit 16 oder 17. Der lange Firmweg führte zu mehr Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben und der bewussten Entscheidung pro Gott. Dass man mit zwölf und nur um der Geschenke der Verwandtschaft willen gefirmt wird, wurde in unserem Dorf schon abgeschafft. Gut so! So entschied ich mich selbst für den Empfang des Sakraments der Firmung und den Empfang des Heiligen Geistes. Ich war damals so überzeugt, dass ich bewusst auf einen Firmpaten verzichtete um zu demonstrieren, dass die Vertiefung meines Glaubens allein meine (und nur meine) Entscheidung ist. Dass mich meine Eltern andernfalls gelyncht hätten, hatte ich damals ausgeblendet. Sie waren ja schließlich auch meine Firmbegleiter...
Job bei der Katholischen Kirche Vorarlberg Die letzten zwei Sommer kam es dann, dass ich in der Kommunikationsabteilung der KKV als gut bezahlter Ferialer angestellt wurde. Ich durfte ganze Doppelseiten für die Wochenzeitung Vorarlberger KirchenBlatt (ca. 50.000 Leser) befüllen, bekam einen Einblick in die Organisation einer mächtigen Diözese und war Teil einer gut funktionierenden und professionellen Kommunikationsabteilung. Im ersten Sommer lernte ich viel. Im zweiten Sommer kam ich zum Schluss, dass Auftragsjournalismus nichts für mich ist. Ich wollte nicht mehr schreiben und vermitteln, was eigentlich nicht meinen Einstellungen entspricht. Also auch etwas gelernt... Das Erlebnis aus dem letzten Sommer, das mein Vertrauen in die katholische Kirche schwer erschüttert hat: Die Jugend von heute: Alles Heiden? Da war dieser Feiertag. Ich war als Reporter für das Vorarlberger KirchenBlatt bei der Diözesanfeier zum Auftakt der Wallfahrtswoche auf dem Gebhardsberg zu Bregenz. Hunderte ältere Menschen, der Altersschnitt wahrscheinlich irgendwo zwischen 60 und 70. Der erste Gottesdienst für mich seit langem. Rund 20 Priester und hohe Persönlichkeiten des Dreiländerecks marschierten unter freiem Himmel zu Blasmusik auf - richtig groß inszeniert und doch schlicht. Erst nichts Außergewöhnliches. Fotos knipsen, Notizen machen, Menschenmenge schätzen, gut zuhören. Dann zur Predigt beim Aufnahmegerät auf REC drücken. Die ersten Sätze schockierten mich, die nächsten ließen mich ungläubig schauen und die ungewollt vermittelte Verschlossenheit und Intoleranz, die man der Predigt entnehmen konnte, ließ mich vor Wut kochen. Kurz zusammengefasst: Der Vorarlberger Bischof wollte eigentlich den Wert der Nächstenliebe und der Religion preisen, verglich den röm.-katholischen Glauben mit einem großen Schatz, plädierte für ein Miteinander und mehr Solidarität. Nichts Außergewöhnliches. Dann packt er aus: Heidentum und die Jugend von heute in einem Satz, eine Forderung nach passivem Kampf gegen Ungläubige durch Missionierung in jedem Haus. Fernsehen, Computer und Medien stellte er als Feind an die Mauer. Er drückte sich sehr vorsichtig aus, ließ es zwischen den Zeilen aber trotzdem richtig krachen. Dem alten Publikum schien es zu gefallen. Genau das, was sie hören wollten. In diesen Minuten starb in mir ein Teil meines bis dato festsitzenden Glaubens und Vertrauens an und in die römisch-katholische Kirche. Seit diesem Tag kann und will ich einfach nicht mehr im gleichen Ausmaß wie vorher an die vom Christentum propagierte Offenheit und Nächstenliebe gegenüber aller Menschen dieser Welt glauben. Vorbei die Zeit der naiven Verteidigung meiner quasi angeborenen Weltsicht. Ich weiss jetzt wieder, warum ich lange keinen Gottesdienst mehr besucht habe, dachte ich mir im Zug sitzend bei der Fahrt zurück in die Redaktion. Einige Tage später sollte ich dann einen Artikel abgeben. Natürlich keine Kritik. Werbung für das Gebhardsfest und unseren Bischof sollte es werden. Für mich eine echt schwierige Aufgabe... Hier das Ergebnis: "Unser Glaube ist ein Schatz" (PDF)
Zu starr? Meiner Meinung nach sollte die katholische Kirche offen auf die Wünsche und Bitten ihrer Schäfchen eingehen. Zu was braucht es denn bitte eine riesig inszenierte Show, ein starr vorgegebenes Stehen und Sitzen, ja sogar Knien? Ich denke, dass ich für viele meiner Altersgenossen spreche, wenn ich sage, dass man auch ohne den sonntäglichen Kirchenbesuch an eine höhere Macht (in welcher Gestalt auch immer) glauben kann, ja gar ein gläubiger und guter Christ sein kann. Einige Vertreter der Kirche sehen das aber völlig anders. Wer heute nicht in die Kirche geht, gilt im Vatikan als Heide und tendiert in Richtung Hölle. Muss das wirklich sein? Ich will in keinster Weise die vielen guten Taten der Kirche in Frage stellen. Eine Religion der Liebe und Anteilnahme ist prinzipiell nichts Schlechtes. Der Zwang zur Religion im Kindesalter, die unendlich konservativen Ansichten zu Abtreibung und Verhütung und die Verhetzung von Nicht-Gläubigen ist mir aber ein Gräuel.
Glaube und Religion versus Kirche? Kirche ist die Organisationsform des Glaubens und könnte mit einer seit Jahrhunderten gut funktionierenden PR-Agentur umschrieben werden. Vielleicht die effizienteste der letzten 2000 Jahre? Definition von hopenet.ch: Eine Kirche ist im biblischen Sinne die Gemeinschaft gläubiger Christen, die zusammen ihren Gott feiern und eine Begegnung mit ihm suchen. Gott feiern? Hallo? Wo steigt die große Sause? Die hochgelobten Feiern der katholischen Kirche gleichen oft fromm heruntergeleierten Trauerspielen, die eher deprimieren und Schuldgefühle wecken. Wo bitte ist die Party? Warum eigentlich Blut trinken? Hyperautoritäre Macht und Gehirnwäscheverein? Nein danke, traurig in den Boden schauen und für nichts und wieder nichts büßen ist nichts (mehr) für mich... Tausende Kirchenaustreter suchen nach dem Zeitgemäßen. Glaube funktioniert auch ohne Kirche und umfasst eine Grundhaltung des Vertrauens und der (nicht immer vorbehaltlosen) Bejahung gegenüber Wesen, Werten und Zielen. Dies schließt normalerweise die Bejahung bestimmter religiöser oder auch ideologischer Aussagen ein, erschöpft sich aber nicht darin. In den Offenbarungsreligionen bezeichnet Glaube die innere Haltung eines religiösen Menschen. (Vgl. Wikipedia) Für mich persönlich hat Glauben übrigens sehr viel mit Selbstvertrauen zu tun. Religion wiederum ist die kodifizierte und/oder auf Überlieferung beruhende Kult-/Glaubenspraxis und -auslegung, ein Glaubenssystem, das auf eine Wirklichkeit außerhalb des Menschen hinweist, die Grundlage des Weltverständnisses und der Ethik des religiösen Menschen ist. (Vgl. Wiktionary)
Fazit Kirche, Glaube und Religion sehe ich keineswegs als unnütz oder schlecht, eine Reform der dahinterstehenden Institutionen und ein Überdenken manch erschreckend erzkonservativer Weltanschauung würde ich aber ausdrücklich begrüßen. Und scheiß auf Religionskriege! Ich glaube an den Glauben, nicht aber an die "heilige" katholische Kirche. Und trotz allem bete ich hin und wieder. Ich, der Heide, der den Messbesuch scheut und sich langsam für andere Religionen öffnet. Amen.
Link: Religionen dieser Welt (Wiki) Vorschläge und Kommentare anyone?
Stefan G. Meier (röm-kath.)

Göfis hat sogar zwei Gotteshäuser
Missionierung in der Volksschule Unsere Religionslehrerin nahm ihre Mission in der Volksschule sehr ernst, schwärmte von Gott und der Kirche. Ministrant zu werden, war damals schlichtweg IN. So wurde ich zu einem Kind Gottes ausgebildet, diente als Bub bei unzähligen Gottesdiensten, Taufen, Firmungen, Hochzeiten, Prozessionen und Beerdigungen. Ich war nicht nur dabei, sondern ein Teil des Geschehens.
Im Alter von vierzehn Jahren wird man in Göfis dann MAXIstrant. Alljährliche Ausflüge und Wirtshausbesuche inklusive Ehrung der Treuesten der Treuen vom Pfarrer persönlich halten die Diener bei der Stange. 40-jährige Tabernakeljünger sind zwar rar aber tatsächlich existent. Gefirmt wurde ich dann mit 16 oder 17. Der lange Firmweg führte zu mehr Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben und der bewussten Entscheidung pro Gott. Dass man mit zwölf und nur um der Geschenke der Verwandtschaft willen gefirmt wird, wurde in unserem Dorf schon abgeschafft. Gut so! So entschied ich mich selbst für den Empfang des Sakraments der Firmung und den Empfang des Heiligen Geistes. Ich war damals so überzeugt, dass ich bewusst auf einen Firmpaten verzichtete um zu demonstrieren, dass die Vertiefung meines Glaubens allein meine (und nur meine) Entscheidung ist. Dass mich meine Eltern andernfalls gelyncht hätten, hatte ich damals ausgeblendet. Sie waren ja schließlich auch meine Firmbegleiter...
Job bei der Katholischen Kirche Vorarlberg Die letzten zwei Sommer kam es dann, dass ich in der Kommunikationsabteilung der KKV als gut bezahlter Ferialer angestellt wurde. Ich durfte ganze Doppelseiten für die Wochenzeitung Vorarlberger KirchenBlatt (ca. 50.000 Leser) befüllen, bekam einen Einblick in die Organisation einer mächtigen Diözese und war Teil einer gut funktionierenden und professionellen Kommunikationsabteilung. Im ersten Sommer lernte ich viel. Im zweiten Sommer kam ich zum Schluss, dass Auftragsjournalismus nichts für mich ist. Ich wollte nicht mehr schreiben und vermitteln, was eigentlich nicht meinen Einstellungen entspricht. Also auch etwas gelernt... Das Erlebnis aus dem letzten Sommer, das mein Vertrauen in die katholische Kirche schwer erschüttert hat: Die Jugend von heute: Alles Heiden? Da war dieser Feiertag. Ich war als Reporter für das Vorarlberger KirchenBlatt bei der Diözesanfeier zum Auftakt der Wallfahrtswoche auf dem Gebhardsberg zu Bregenz. Hunderte ältere Menschen, der Altersschnitt wahrscheinlich irgendwo zwischen 60 und 70. Der erste Gottesdienst für mich seit langem. Rund 20 Priester und hohe Persönlichkeiten des Dreiländerecks marschierten unter freiem Himmel zu Blasmusik auf - richtig groß inszeniert und doch schlicht. Erst nichts Außergewöhnliches. Fotos knipsen, Notizen machen, Menschenmenge schätzen, gut zuhören. Dann zur Predigt beim Aufnahmegerät auf REC drücken. Die ersten Sätze schockierten mich, die nächsten ließen mich ungläubig schauen und die ungewollt vermittelte Verschlossenheit und Intoleranz, die man der Predigt entnehmen konnte, ließ mich vor Wut kochen. Kurz zusammengefasst: Der Vorarlberger Bischof wollte eigentlich den Wert der Nächstenliebe und der Religion preisen, verglich den röm.-katholischen Glauben mit einem großen Schatz, plädierte für ein Miteinander und mehr Solidarität. Nichts Außergewöhnliches. Dann packt er aus: Heidentum und die Jugend von heute in einem Satz, eine Forderung nach passivem Kampf gegen Ungläubige durch Missionierung in jedem Haus. Fernsehen, Computer und Medien stellte er als Feind an die Mauer. Er drückte sich sehr vorsichtig aus, ließ es zwischen den Zeilen aber trotzdem richtig krachen. Dem alten Publikum schien es zu gefallen. Genau das, was sie hören wollten. In diesen Minuten starb in mir ein Teil meines bis dato festsitzenden Glaubens und Vertrauens an und in die römisch-katholische Kirche. Seit diesem Tag kann und will ich einfach nicht mehr im gleichen Ausmaß wie vorher an die vom Christentum propagierte Offenheit und Nächstenliebe gegenüber aller Menschen dieser Welt glauben. Vorbei die Zeit der naiven Verteidigung meiner quasi angeborenen Weltsicht. Ich weiss jetzt wieder, warum ich lange keinen Gottesdienst mehr besucht habe, dachte ich mir im Zug sitzend bei der Fahrt zurück in die Redaktion. Einige Tage später sollte ich dann einen Artikel abgeben. Natürlich keine Kritik. Werbung für das Gebhardsfest und unseren Bischof sollte es werden. Für mich eine echt schwierige Aufgabe... Hier das Ergebnis: "Unser Glaube ist ein Schatz" (PDF)
Zu starr? Meiner Meinung nach sollte die katholische Kirche offen auf die Wünsche und Bitten ihrer Schäfchen eingehen. Zu was braucht es denn bitte eine riesig inszenierte Show, ein starr vorgegebenes Stehen und Sitzen, ja sogar Knien? Ich denke, dass ich für viele meiner Altersgenossen spreche, wenn ich sage, dass man auch ohne den sonntäglichen Kirchenbesuch an eine höhere Macht (in welcher Gestalt auch immer) glauben kann, ja gar ein gläubiger und guter Christ sein kann. Einige Vertreter der Kirche sehen das aber völlig anders. Wer heute nicht in die Kirche geht, gilt im Vatikan als Heide und tendiert in Richtung Hölle. Muss das wirklich sein? Ich will in keinster Weise die vielen guten Taten der Kirche in Frage stellen. Eine Religion der Liebe und Anteilnahme ist prinzipiell nichts Schlechtes. Der Zwang zur Religion im Kindesalter, die unendlich konservativen Ansichten zu Abtreibung und Verhütung und die Verhetzung von Nicht-Gläubigen ist mir aber ein Gräuel.
Glaube und Religion versus Kirche? Kirche ist die Organisationsform des Glaubens und könnte mit einer seit Jahrhunderten gut funktionierenden PR-Agentur umschrieben werden. Vielleicht die effizienteste der letzten 2000 Jahre? Definition von hopenet.ch: Eine Kirche ist im biblischen Sinne die Gemeinschaft gläubiger Christen, die zusammen ihren Gott feiern und eine Begegnung mit ihm suchen. Gott feiern? Hallo? Wo steigt die große Sause? Die hochgelobten Feiern der katholischen Kirche gleichen oft fromm heruntergeleierten Trauerspielen, die eher deprimieren und Schuldgefühle wecken. Wo bitte ist die Party? Warum eigentlich Blut trinken? Hyperautoritäre Macht und Gehirnwäscheverein? Nein danke, traurig in den Boden schauen und für nichts und wieder nichts büßen ist nichts (mehr) für mich... Tausende Kirchenaustreter suchen nach dem Zeitgemäßen. Glaube funktioniert auch ohne Kirche und umfasst eine Grundhaltung des Vertrauens und der (nicht immer vorbehaltlosen) Bejahung gegenüber Wesen, Werten und Zielen. Dies schließt normalerweise die Bejahung bestimmter religiöser oder auch ideologischer Aussagen ein, erschöpft sich aber nicht darin. In den Offenbarungsreligionen bezeichnet Glaube die innere Haltung eines religiösen Menschen. (Vgl. Wikipedia) Für mich persönlich hat Glauben übrigens sehr viel mit Selbstvertrauen zu tun. Religion wiederum ist die kodifizierte und/oder auf Überlieferung beruhende Kult-/Glaubenspraxis und -auslegung, ein Glaubenssystem, das auf eine Wirklichkeit außerhalb des Menschen hinweist, die Grundlage des Weltverständnisses und der Ethik des religiösen Menschen ist. (Vgl. Wiktionary)
Pressespiegel zur Kritik der letzten Tage an der katholischen Kirche: Bischofsernennung bewegt Katholiken | Besorgniserregende Vorgänge | Bischof Wagner: ,Homosexuelle heilbar' | Vatikan verärgert Gläubige | Der Irrtum der päpstlichen Unfehlbarkeit | Papst holt Lefebvre-Bischöfe in katholische Kirche zurück - darunter ein Holocaustleugner | Katholische Fundamentalisten drohen Papstkritiker mit dem Tod | Der römische Eklat | Vatikan stellt klar: Williamson muss alles zurücknehmen Mein Glaube in die Kirche wird dadurch nicht unbedingt gestärkt. Momentan bin ich dank Ausbildung ja noch vom Kirchenbeitrag befreit. Spätestens wenn dem nicht mehr so ist, werde ich einen KIRCHENaustritt in Erwägung ziehen.Glaube und Religion sind
- wie ich verstehe -
auch ohne Kirche existent.
Fazit Kirche, Glaube und Religion sehe ich keineswegs als unnütz oder schlecht, eine Reform der dahinterstehenden Institutionen und ein Überdenken manch erschreckend erzkonservativer Weltanschauung würde ich aber ausdrücklich begrüßen. Und scheiß auf Religionskriege! Ich glaube an den Glauben, nicht aber an die "heilige" katholische Kirche. Und trotz allem bete ich hin und wieder. Ich, der Heide, der den Messbesuch scheut und sich langsam für andere Religionen öffnet. Amen.
Link: Religionen dieser Welt (Wiki) Vorschläge und Kommentare anyone?
Stefan G. Meier (röm-kath.)
Artikel erstellt am 08.02.2009 um 21:46 Uhr // 1715 Views