FLUT Erster Teil, Folge 4/49
„Nun ja, wir werden sie hier sehr vermissen“. Er gab sich alle Mühe seinen Ton so ehrlich wie nur möglich klingen zu lassen, aber es gelang ihm nicht.
„Ich werde ihre Stelle jedoch nicht einfach so übernehmen können, dass werden sie doch hoffentlich verstehen?“ Martin sah ihn stumm an. Wie er diesen Scheißkerl hasste.
„Ich meine, wenn sie jetzt weggehen, werde ich sie vertreten müssen, es ist nur so, wenn sie dann wieder kommen, wird ihre Stelle wahrscheinlich vergeben sein, so leid wie mir das auch tut.“
Martin nickte.
„Ja, dass weiß ich. Ich habe nicht vor wieder zu kommen, sie können meine Stelle vergeben!“
Hochwürden Johannes Kalb war ein Schwergewicht, das schon bei der geringsten Bewegung anfing zu schwitzen. Nun war es in seinem kleinen Büro, trotz des Regens sicher an die fünfundzwanzig Grad warm und so stickig, dass Martin fast keine Luft bekam. Kalb schien von der Hitze keine Notiz zu nehmen, obwohl sein rosa Schweinegesicht nass im staubigen Licht seiner Schreibtischlampe glänzte und sich die dunklen Flecken unter seinen Achseln auf seinem dicken Jackett abzeichneten.
„Ja dann, bleibt mir nichts anderes als ihnen alles Gute zu wünschen.“
Er streckte Martin seine Hand entgegen und er ergriff sie, wenn auch widerwillig.
„Darf ich fragen wohin es gehen soll?“ Er lächelte immer noch
„Dürfen sie nicht“, Martin lächelte ebenfalls.
Das Gesicht von Johannes Kalb versteifte sich.
„Ach übrigens“, sagte er als wäre es eine Belanglosigkeit. „Ich habe das von ihrem Sohn gehört, tut mir sehr leid!“
Martin wollte ihn schlagen, hatte sogar schon die Faust geballt, hielt sich aber zurück.
„Ach, keine Ursache“, sagte er genauso beiläufig. „Es ist ja schon eine Woche her!“
Er drehte er sich ohne ein weiteres Wort um und verließ das Büro.
„Ich werde ihre Stelle jedoch nicht einfach so übernehmen können, dass werden sie doch hoffentlich verstehen?“ Martin sah ihn stumm an. Wie er diesen Scheißkerl hasste.
„Ich meine, wenn sie jetzt weggehen, werde ich sie vertreten müssen, es ist nur so, wenn sie dann wieder kommen, wird ihre Stelle wahrscheinlich vergeben sein, so leid wie mir das auch tut.“
Martin nickte.
„Ja, dass weiß ich. Ich habe nicht vor wieder zu kommen, sie können meine Stelle vergeben!“
Hochwürden Johannes Kalb war ein Schwergewicht, das schon bei der geringsten Bewegung anfing zu schwitzen. Nun war es in seinem kleinen Büro, trotz des Regens sicher an die fünfundzwanzig Grad warm und so stickig, dass Martin fast keine Luft bekam. Kalb schien von der Hitze keine Notiz zu nehmen, obwohl sein rosa Schweinegesicht nass im staubigen Licht seiner Schreibtischlampe glänzte und sich die dunklen Flecken unter seinen Achseln auf seinem dicken Jackett abzeichneten.
„Ja dann, bleibt mir nichts anderes als ihnen alles Gute zu wünschen.“
Er streckte Martin seine Hand entgegen und er ergriff sie, wenn auch widerwillig.
„Darf ich fragen wohin es gehen soll?“ Er lächelte immer noch
„Dürfen sie nicht“, Martin lächelte ebenfalls.
Das Gesicht von Johannes Kalb versteifte sich.
„Ach übrigens“, sagte er als wäre es eine Belanglosigkeit. „Ich habe das von ihrem Sohn gehört, tut mir sehr leid!“
Martin wollte ihn schlagen, hatte sogar schon die Faust geballt, hielt sich aber zurück.
„Ach, keine Ursache“, sagte er genauso beiläufig. „Es ist ja schon eine Woche her!“
Er drehte er sich ohne ein weiteres Wort um und verließ das Büro.
Artikel erstellt am 17.06.2010 um 09:47 Uhr // 2448 Views
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