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2 Eine rassistische Bemerkung, keine Frage!Liebe ÖsterreicherInnen, das habt ihr jetzt davon! Nach dem Eklat bei der letzten Ringrunde haben nun auch renommierte Journalisten das Gefühl konsequenzlos rassistische Äußerungen tätigen zu dürfen. Klaus Emmerich, jahrelanger USA-Korrespondent beim ORF, schockierte am 5.11.08 mit rassistischen Aussagen über den neuen US-Präsidenten Barack Obama.
Für mich ist hier durchaus ein Zusammenhang zur letzten österreichischen Nationalratswahl zu erkennen, bei der rechten Parteien Tore sperrangelweit geöffnet wurden, was schließlich in der Wahl eines Olympia-Mitgliedes zum dritten Nationalratspräsidenten gipfelte.
Bei einer Livesendung im ORF zum Thema US-Wahlen fiel der pensionierte ORF-Journalist Klaus Emmerich mit bedenklichen Aussagen über Barack Obama und Schwarze auf:
Klaus Emmerich: "Nein, ich halte die Amerikaner nach wie vor für Rassisten und es muss ihnen schon sehr schlecht gehen, dass sie so eindrucksvoll das muss man ja sagen und ist auch keine Frage einen Schwarzen mit einer Schwarzen, sehr gut aussehenden, gscheiten Frau, ins Weiße Haus schicken. Denn ich bin mal neugierig, wie das weiße Amerika regiert. Das wäre ungefähr so, wie wenn der nächste Bundeskanzler ein Türke wäre in Österreich. Das schau ich mir an. (...) Die Frage, ob nun egal was für eine Hautfarbe der amerikanische Präsident hat der ja auch eine Institution ist, er ist ja nicht nur eine Person wichtig und gut Personenkult ist a net schlecht, aber wenn sie sagen die ganze Welt mit verlaub gesagt des haben wir schon einmal gehört und es hat mir damals nicht gefallen und gfällt mir auch heute nicht." Andreas Pfeifer: "Sie haben gesagt, die Amerikaner sind nach wie vor Rassisten, wie meinen Sie das? Dieses Wahlergebnis spricht ja ein ganz andere Sprache?" Emmerich: "Zunächst muss man einmal sehen wie hoch die Wahlbeteiligung war es haben ja nicht alle Amerikaner gewählt es war eine hohe, sehr hohe, erstaunlich hohe und das ist die Motivation das ist das, was es mir auch Unheimlich macht die Art mit Emotionen mit Sympathie, mit Intelligenz alles gar keine Frage bei Obama und das ist natürlich alles relativ im Vergleich zu den jetzigen Präsidenten ist es leicht, genial, begabt, charismatisch und weiß nicht was alles zu sein wie Obama. Es ist alles relativ, aber trotzdem ich glaube das in Amerika das weiße Amerika, vielleicht ist das ein Rückzug, vielleicht erleben wir jetzt insofern gebe ich Ihnen Recht einen Umbruch und das also diese alte Gesellschaftsordnung, die eben basiert hat auf weiße Gesellschaft mit Sklaven die sich also Leute hereinholen, wenn sie es haben wollen auch aus Europa bis hin zur jüdischen Emigration im Zweiten Weltkrieg jetzt sind die Amerikaner vielleicht sich selbst überlassen. Ich möchte mich nicht von einem Schwarzen in der westlichen Welt dirigieren lassen. Wenn Sie jetzt sagen na gut des ist auch eine rassistische Bemerkung richtig ist gar keine Frage sind wir in unserer Gesellschaftsverfassung in der Lage einen so hochbegabten Mann, der ein Zeichen trägt was für ein Zeichen immer zu verdauen nämlich wir in Europa und da habe ich große Zweifel." (Quelle: Oe24.at)
Der ORF distanzierte sich mit dem Verweis auf die Livesendung und will Emmerich nicht mehr einladen. Vom Standard dazu interviewt zeigt Emmerich nicht nur keine Reue, er legt sogar noch nach und spricht von einer "äußerst beunruhigenden Entwicklung" weil seiner Meinung nach die "Schwarzen in ihrer politisch-zivilisatorischen Entwicklung noch nicht soweit sind". (Standard vom 6.11.08)
Links: Lebenslauf Emmerich, Wikipedia zu EmmerichLink zum Kopieren und Verbreiten: Artikel erstellt am 07.11.2008 um 23:24 Uhr 85 Views, 2 Kommentare, 0 mal in den Favoriten ![]() Kommentare 2 Kommentare zu diesem BeitragWenn ich das jetzt richtig verstanden habe, ist dieser Mensch der Auffassung, dass er sich nicht mit Obama als "schwarzen" Präsidenten zufrieden ist, weil er "gekennzeichnet" ist und zwar als Afro-Amerikaner.
Sehr seltsam. Aber irgendwie überrascht mich das auch wieder nicht ... Es ist einfach unglaublich und mir noch immer unbegreiflich welche Leute in der ehutigen Zeit bei uns noch immer in den Medien (siehe auch "ORF-Lorenz : Dieses Scheiß Internet") und in der Regierung "sitzen" - wobei ich natürlich auch die Entscheidungsträger in Industrie und Wirtschaft nicht ungenannt lassen möchte!
Mehr will ich dazu nicht sagen, weil ich bereits jetzt schon einen "sooooo dicken Hals" habe und mich nicht weiter reinsteigern will..... |
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