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2 Die blackbox öffnet sichSeit gut einer Woche ist Österreichs Online-Community um eine weitere Plattform reicher. Dass es sich bei der blackbox um eine schon in den frühen 90er Jahren tätige Online-Community handelt, macht den Relaunch nach vielen Jahren zusätzlich spannend. ![]() Blackbox Gründer Michael Eisenriegler hat schon Jahre vor der sozialen Revolution im Internet durch Facebook, Twitter und Co. zur Kommunikation im Web angeregt. Die blackbox war nicht nur die erste Mailbox mit einer grafischen Oberfläche, sondern auch Pionier in der Verbreitung kostenloser E-Mail-Adressen. Und das bereits 1992, als E-Mail noch etwas für Internet Abenteurer war. Das klassische Diskussionsforum, technisch auf den aktuellen Stand der Zeit angepasst, soll nun 12 Jahre nach dem letzten Relaunch wieder zum Ort der Begegnung werden, mit qualitativ hochwertigen Argumentationen und Persönlichkeiten hinter den Beiträgen. Der Blick ins Forum zeigt die thematische Orientierung der Community. Umwelt (Wiener Citymaut), Innenpolitik (Barbara Rosenkranz) und Wirtschaft gehören zu den gerade stark diskutierten Themen, aber auch viele Stimmen zu Netzpolitik, Religion oder Gender-Politik zeugen vom Bedarf nach einer gehaltvollen Diskussionsplattform und einem respektvollen miteinander. Bereits eine Woche nach Relaunch sind über 1000 Personen dem Ruf gefolgt und haben sich registriert. Das Denkfabrikat empfiehlt den Blick ins blackbox Forum und wünscht dem Team alles Gute für die Zukunft! Das Mission Statement der blackbox: Die blackbox versteht sich als offene und demokratische Diskussions- und Informationsplattform. Sie ist ein Teil der Zivilgesellschaft und bietet ein öffentliches Forum zur Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen, kulturellen, sozialen und politischen Themen aller Art. Wir, der Verein Black Box Systems als Eigentümer der blackbox, wollen dadurch politische Partizipation und Mitgestaltung gesellschaftlicher Prozesse fördern und generell einen Beitrag zur Verbesserung der politischen Kultur leisten. Die blackbox versteht sich dabei nicht als Konkurrenz zu anderen Plattformen und Social Networks, wie Facebook, Twitter oder Blogs. Sie will diese bestehenden Dienste vielmehr ergänzen, denn nach Ansicht der BetreiberInnen fehlt im österreichischen Web ein Ort, an dem man sich fundiert zu politischen und gesellschaftlichen Themen unterhalten kann. BenutzerInnen von facebook können sich daher in Kürze mit ihrem facebook-Login auch auf der neuen blackbox einloggen. Die Integration weiterer Web 2.0-Dienste ist für die Zukunft geplant. Bereits jetzt sind die blackbox-Foren unter "Creative Commons" lizenziert. Dadurch ist es möglich, Inhalte aus blackbox-Diskussionen auch in anderen Veröffentlichungen zu verwenden, sofern der Name des ursprünglichen Autors genannt wird. Link zum Kopieren und Verbreiten: Artikel erstellt am 12.03.2010 um 16:19 Uhr 320 Views, 2 Kommentare, 0 mal in den Favoriten ![]() Kommentare 2 Kommentare zu diesem BeitragIch wünsche viel Erfolg bei diesem vielversprechenden Projekt. Bin gespannt auf die Diskussionen und werde die blackbox künftig im Auge behalten... mal reinschaun, danek für den Tipp! Autor Webtipps zum Thema |
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